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Café Abseits

RateBeer Best Awards für die Jahre 2012, 2013, 2014, 2015 & 2016


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Montag, 29. Juni 2015

Gänstaller-Bräu Kaiser Küttlipp Pale Lager. 

Ab sofort schenken wir das neue "Gänstaller-Bräu Kaiser Küttlipp Pale Lager" vom Faß aus.

Andreas Gänstaller hat dieses untergärige Bier mit dem Aromahopfen Bavaria Mandarina gestopft. Das "Gänstaller-Bräu Kaiser Küttlipp Pale Lager" hat einen Stammwürzegehalt von 12,3° P. und einen Alkoholgehalt von 5,0% vol. 35 IBU.

Der Namensbestandteil "Kaiser Küttlipp" steht für den niederländischen Künstler Arno Coenen, für dessen Project Eurotrash Brewery dieses Bier gebraut worden ist. Das Kaiser Küttlipp Pale Lager wird am 2. Juli 2015 in der Gaststätte "Lichtschip V11" in Rotterdam vorgestellt: LANCERING Kaiser Küttlipp.

Arno Coenen macht viele Projekte rund um's Bier. So hat er 2002 aus 2000 leeren Bierkästen eine Wand im Ausmaß von 12 x 12 Metern erstellt, die den Country-Rocker Benny Joling porträtiert, dessen Band Normaal für ihren extensiven Bierkonsum berüchtigt ist: "Beer Crate Mosaic".

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Samstag, 27. Juni 2015

Ölsvammel-Blogger zu Besuch im Café Abseits. 

In der kommenden Woche besucht uns Stefan aus Örebro, knapp 200 Kilometer westlich von Stockholm gelegen. Er ist ein erfahrener RateBeerian (Nickname: olsvammel) und Heimbrauer. Als Ölsvammel bloggt er über Bier. Er holt ein paar Biere ab, die ihm Heimbrauer aus unserer Region bei uns für ihn vorbeibringen wollen. Es ist sein erster Aufenthalt in Bamberg, obwohl er ansonsten schon sehr viel gesehen hat in der ganzen Bierwelt.

Das von ihm am meisten geschätzte Bier aus Deutschland ist der Gänstaller Bräu Europa-Bier Elevator, das am 17. Mai 2010 von Menno Olivier von der niederländischen Brauerei De Molen, Hans-Göran Viktorsson von der schwedischen Märke Kulturbryggerie und von Andreas Gänstaller in Trabelsdorf gebraut worden ist (mittlerweile braut Andy Gänstaller in Schnaid). Da paßt es gut, daß wir bei Stefans Besuch im Café Abseits ein neues Bier von Andy Gänstaller am Zapfhahn haben werden.

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Donnerstag, 25. Juni 2015

Gänstaller-Bräu ASL vom Faß. 

Ab sofort schenken wir das neue "Gänstaller-Bräu ASL" vom Faß aus.

Amerikanische Stouts sind inspiriert von englischen und irischen Stouts, aber hopfenbetonter als ihre englischen und irischen Vorbilder.

Stouts werden normalerweise mit obergäriger Hefe vergoren. Andreas Gänstaller hat aber untergärige Hefe verwendet. ASL steht deshalb für American Stout Lager. Die letzte Hopfengabe erfolgte in Form des sogenannten "late hoppings": im Kühlschiff läuft die heiße Würze über den Hopfen. Die Kombination von langsamer, untergäriger Vergärung und late hopping führt im Vergleich zu einem Brauverfahren mit obergäriger Hefe und dry hopping (Hopfenstopfen) beim frischen Bier zu einem weniger intensiven Hopfenaroma und zu ausgewogen balancierten, gut trinkbaren Bieren.

Das "Gänstaller-Bräu ASL" hat 14,5° P., 5,8% vol. alc. und 66 IBU. Typisch für diesen Bierstil sind die Aromen von Schokolade und Karamell.

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Weyermann® Braumanufaktur Flaschenbiere. 

Die Weyermann® Braumanufaktur hat von 0,5 l-Bügelverschlußflaschen umgestellt auf braune 0,33 l-Longneck-Flaschen mit Kronkorkenverschluß. Deshalb stellen auch wir unser Sortment peu à peu auf dieses neue Füllvolumen um.

Aktuell bieten wir zur Zeit an:
  • Schlotfegerla®
  • Süßholz-Porter
  • Wheat Wine
  • Barley Wine
  • India Pale Ale
  • Bamberg Rogg't
  • Pumpernickel-Porter
Die neuen Flaschen kommen auch denjenigen entgegen, die diese Biere mitnehmen wollen. Das hohe Pfand für die edlen 0,5 l-Bügelverschlußflaschen in Höhe von 2,50 € entfällt bei diesem kleineren Gebinde. Sie können die mit 0,08 Cent bepfandeten, leeren 0,33 l-Flaschen überall zurückgeben, wo man Longneck-Flaschen verkauft.

Sie erhalten Weyermann®-Biere in 0,33 l-Longneckflaschen bei uns zu einem reduzierten Mitnahmepreis. Er liegt einen Euro unterhalb des in unserer Bierkarte ausgewiesenen Preises.

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Café Abseits - Die Craft-Bier-Bar, die schon Craft-Bier-Bar war, als es eigentlich noch gar kein Craft-Bier gab. 

Wie hat sich die deutsche Craft-Bier-Szene in den letzen Jahren entwickelt und welche Berührungspunkte hat das Café Abseits damit?

Im Herbst 1997 wurde das 1983 eröffnete Café Abseits brauereifrei. Endlich konnten wir Biere ausschenken, die uns schmeckten, und begannen mit einer für die damalige Zeit ungewöhnlich umfangreichen Bierkarte mit ca. 30 verschiedenen Bieren.

Ab 2003 wurde das Café Abseits von Biertouristen entdeckt. John Conen hatte uns in seinem Bierführer "Bamberg and Francónia: Germany's Brewing Heartland" empfohlen, der von der britischen CAMRA vertrieben wird. 2006 wurden wir dann zum ersten Mal auf Ratebeer.com bewertet. Mittlerweile hat Ratebeer uns in den letzten drei Jahren (2012 bis 2014) als beste deutsche Bierbar ausgezeichnet.

Zum ersten Mal in Berührung gekommen mit dem, was man als deutsche Craft-Bier-Szene bezeichnen könnte, auch wenn man sie damals so noch nicht nannte, bin ich im Jahre 2010 durch den Kontakt zu Sebastian Sauer​. Er war damals schon mit Andreas Gänstaller befreundet, der 2007 begonnen hat, damals noch in Trabelsdorf im Landkreis Bamberg, ungewöhnliche Biere zu brauen. Weil Sebastian Sauer als bierkompass.de belgische Biere importierte, organisierten wir spontan eine belgische Bierverkostung im Café Abseits am 4. April 2010, an der durch Mundpropaganda gut 30 Bierliebhaber teilnahmen, die Hälfte davon Brauer und Braumeister. Daraus wurde eine kleine Bierkarte des Café Abseits mit belgischen Bieren abgeleitet.

Sebastian Sauer ist befreundet mit Peter Esser, dem Bräu der Kölner Braustelle, der mit einem ehrenamtlichen Team das erste Craft-Bier-Festival in Deutschland, das "Festival der Bierkulturen", veranstaltet. Es findet seitdem jedes Jahr statt und ist immer noch mein Lieblingsbierfestival. Auch wenn ich mich seit 1997 intensiv mit Bier beschäftige, war der persönliche Kontakt zu den Brauern und die Festivalatmosphäre inspirierend und die Biere, zu einer Zeit als solche Biere noch kaum verfügbar gewesen sind, berauschend. Lars Seyfrid von der Kampagne für Gutes Bier e.V. und Markus Harms vom Magazin „Bier und Brauhaus“ waren vor Ort, die ich zuvor nur online kannte. Ich lernte kleine deutsche Craft-Bier-Brauer kennn wie Dieter Birk von der Alzeyer Volkerbräu mit seinem Haferbier oder die Siegburger Abteibrauerei mit einem Gerstenwein, Am Stand von Mikkeller schenkten sie die Gläser viel zu voll ein. Die BierVision Monstein aus der Nähe von Davos in der Schweiz war vertreten. Die Weyermann® Braumanufaktur aus Bamberg war mit Oliver Honsel und seinem "Raspberry Porter" vor Ort. Es gab einen Stand eines deutschen Stekkers, Stände von Revelation Cat aus Rom und von Alvinne aus Belgien und nicht zuletzt die für damalige Verhältnisse höchst ungewöhnlichen Biere der Braustelle.

Im März 2010 haben wir zum ersten Mal ein Bier von Andreas Gänstaller vom Faß ausgeschenkt. Ende 2010 kam Sabine Weyermann auf uns zu, ob wir auch Biere der Weyermann® Braumanufaktur ausschenken möchten. Seitdem gehören deren Bierspezialitäten zu unserem ständigen Flaschenbiersortiment und ab und zu schenken wir Weyermann-Biere auch vom Faß aus. Die Bedeutung der Mälzerei Weyermann für die Entwicklung des Craft-Bieres in der Welt, aber auch in Deutschland, wird häufig unterschätzt.

Sebastian Sauer vermittelte 2011 den Kontakt zu Thomas Wachno, dem ersten, der mit seiner Marke Hopfenstopfer ausschließlich auf internationale Bierstile gesetzt hat und seit 2008 damit experimentierte. Ich erinnere mich noch an einen Abend, an dem wir mit einer großen Flasche vom Hopfenstopfer begannen und erst ein Ende fanden, als drei Flaschen, die Sebastian von Thomas mitgebracht hatte, ausgetrunken waren (Hopfenstopfer Amarillo Strong Ale, Hopfenstopfer Chinook Strong Ale und Hopfenstopfer Citra Strong Ale, drei wunderbare hopfengestopfte Single Hop Ales).

Als erstes Craft-Bier im engeren Sinne boten wir im Café Abseits im März 2013 das "Monarchy Son of a Bitch Gose Hickory" aus der Braustelle in Köln an. Das erste Craft-Bier vom Faß war das "MainSeidla Porter" von Jörg Binkert im Juni 2013, gefolgt vom Weyermann® Pumpernickel-Porter und vom Wiethaler 'Hoptimum' Pale Ale, eine Empfehlung von Norbert Krines (Bier des Tages), das er auf dem Fränkischen Bierfest in Nürnberg entdeckt hat.

Ab und zu gibt es im Café Abseits spezielle Events, meist weil wir darum gebeten werden, so Bierverkostungen der Sticke Warriors European Tour, das Bamberg Post Xmas Blues Jolly, ein Treffen von Ratebeer-Tickern, oder wie am 5. März dieses Jahres eine Bierverkostung böhmischer Biere der Brauerei Modrá Hvězda in Dobřany als Start einer Reihe in Zusammenarbeit mit Bierreise Pilsen.



Sonntag, 7. Juni 2015

Wiethaler 'Hoptimum' Pale Ale vom Faß. 

Ab heute schenken wir das Wiethaler "Hoptimum" Pale Ale vom Faß aus (5,8% vol. alc.).

Diese Kreation der 1498 gegründeten Brauerei Wiethaler in Neunhof bei Lauf a. d. Pegnitz machte 2013 auf dem Fränkischen Bierfest in Nürnberg Furore und wird seitdem einmal jährlich für dieses Bierfest gebraut.

Beim "Wiethaler 'Hoptimum' Pale Ale" handelt es sich um ein bienenhonigfarbenes, naturtrübes, obergäriges Bier mit schneeweißem und feinporigem Schaum. Es riecht anfangs frisch nach Zitrone und Grapefruit und geht über in karamellige und beerige Töne. Im Antrunk schmeckt es dominant bitter, geht dann in einen fruchtigen Zitrusgeschmack über. Im Nachtrunk schmeckt man trockene Beeren und Karamell. Bitterhopfen: Tettnanger. Aromahopfen: Cascade und Amarillo.

Gebraut wurde dieses Pale Ale von Braumeister Andreas Dorn, dem Sohn der Chefin Sabine Wiethaler-Dorn. Er wurde für seine besonders guten Ergebnisse beim Abschluss seiner Ausbildung zum Brautechniker mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet.

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