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Sonntag, 31. Mai 2015

Huppendorfer Vollbier vom Faß.

Seit August 2003 schenken wir das Huppendorfer Vollbier aus der Brauerei Grasser in Huppendorf vom Faß aus. Nicht nur im Café Abseits, sondern auch alljährlich an unserem Huppendorfer Stand auf der Bamberger Sandkerwa und bei Canalissimo, dem Kulturfest am Alten Kanal, heuer vom 23. bis 26. Juli 2015.

Das dunkle Huppendorfer Vollbier ist ein sehr malzaromatisches, karamelliges Bier mit einer dezenten Hopfennote. Es hat eine Stammwürze von 12,5% und einen Alkoholgehalt von 5% vol. Die Hauptsorte der Familienbrauerei ist ein insbesondere für die Fränkische Schweiz typisches Bier.

Was bedeutet die Bezeichnung "Vollbier"? Bis zur Reform der Biersteuer im Jahre 1993, seitdem wird die Biersteuer proportional nach dem Stammwürzegehalt berechnet, wurden Biersteuerklassen unterschieden. Als Vollbiere bezeichnete man alle Biere mit einem Stammwürzgehalt von 11 bis 13,9 Grad Plato. Bei einem Stammwürzegehalt von 14 bis 15,9 Grad Plato sprach man von Spezial bzw. Märzen. Starkbiere haben mindestens 16 Grad Stammwürze. Ab 18 Grad Stammwürze spricht man von Doppelböcken. Aber es gibt auch Biere mit weniger Stammwürzegehalt als Vollbier. Von 7 Grad Plato bis 10,9 Grad Stammwürze nennt man sie Schankbiere. Unterhalt einer Stammwürze von 7 Grad Plato spricht man von Einfachbier.

Es gibt noch etliche andere Brauereien, die mit der Bezeichnung Vollbier arbeiten. Eines der wohl Besten ist das helle Vollbier der Brauerei Heckel in Waischenfeld mit einer ganz anderen Aromatik, woran man gut erkennt, daß der Name Vollbier wenig mehr aussagt als über den Stammwürze- und damit über den Alkoholgehalt.

Freitag, 29. Mai 2015

Mönchsambacher Weihnachtsbock vom Faß.

Zugegeben: Ende Mai ist eine ungewöhnliche Zeit für den Ausschank eines Weihnachgbocks. Aber der Mönchsambacher Maibock war in diesem Jahr, obwohl erstmals 80 Hektoliter davon gebraut worden sind, innerhalb von vier Tagen bei der Brauerei Zehendner in Mönchsambach vergriffen.

Netterweise hat uns Stefan Zehendner deshalb zwei allerletzte Fässer seines Weihnachtsbocks überlassen, die eigentlich für Bierfestivals eingelagert waren. Deshalb sind wir in der glücklichen Lagen, diese Rarität noch einmal auszuschenken.

Der Mönchambacher Weihnachtsbock ist der letzte Bock vor Weihnachen und zugleich aus meiner Sicht der Höhepunkt der herbstlichen Bockbiersaison. Der helle Weihnachtsbock der Brauerei Stefan Zehendner in Mönchsambach ist trotz seines Alkoholgehalts von rund 8 % vol. (offiziell: 7,2% vol.) keineswegs "sprittig", sondern verlockt, mehr davon zu trinken. Im Abgang schmeckt man deutlich den Hopfen.

Fred Waltmann aus Los Angeles hat ihn 2008 verkostet. Er schreibt darüber:
"It by far was the best bock I have tasted in a long time -- lots of malt but not too sweet and enough hops to know they were there."
Seine Bewertung bezieht sich auf den Mönchsambacher Weihnachtsbock in der Flasche.

Wir schenken diesen wunderbaren Bock ab sofort wieder vom Faß aus. Sputen Sie sich, wenn Sie davon etwas abbekommen wollen.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Flaschenbiere der Weyermann® Braumanufaktur.

Die Weyermann® Braumanufaktur hat von 0,5 l-Bügelverschlußflaschen umgestellt auf braune 0,33 l-Longneck-Flaschen mit Kronkorkenverschluß. Deshalb stellen auch wir unser Sortment peu à peu auf dieses neue Füllvolumen um.

Aktuell bieten wir zur Zeit an:
  • Schlotfegerla®
  • Süßholz-Porter
  • Double Imperial Black IPA
  • Wheat Wine
  • Anna's Minzweizen
  • India Pale Ale
  • Bamberg Rogg't
Die neuen Flaschen kommen auch denjenigen entgegen, die diese Biere mitnehmen wollen. Das hohe Pfand für die edlen 0,5 l-Bügelverschlußflaschen in Höhe von 2,50 € entfällt bei diesem kleineren Gebinde. Sie können die mit 0,08 Cent bepfandeten, leeren 0,33 l-Flaschen überall zurückgeben, wo man Longneck-Flaschen verkauft.

Sie erhalten Weyermann®-Biere in 0,33 l-Longneckflaschen bei uns zu einem reduzierten Mitnahmepreis. Er liegt einen Euro unterhalb des in unserer Bierkarte ausgewiesenen Preises.

Dienstag, 26. Mai 2015

Erdinger Weißbier.

Erdinger Weißbier gilt als ein Klassiker. 12,6° Plato, 5,3% vol. alc.

Wir schenken das Erdinger Weißbier seit 1998 aus der Flasche aus.

Samstag, 23. Mai 2015

Premium-Cola.

Zur Zeit bieten wird Premium-Cola als Angebot der Woche besonders günstig an. Die 0,33 l-Flasche kostet nur 2,00 €.

Premium-Cola wurde von enttäuschten Konsumenten einer anderen Cola-Marke gegründet. Neben dem hohen Koffeingehalt von 250 mg/Liter zeichnet sich das Rezept durch einen besonderen Geschmack aus, der kräftiger und voller ist als bei anderen Cola-Getränken. Der Kohlensäuregehalt ist etwas geringer als bei Wettbewerbsprodukten.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Andechser Export Dunkel.

Seit 1998 schenken wir im Café Abseits das Andechser Export Dunkel aus. Das Andechser Export Dunkel wird nach dem traditionellen Mehrfach-Maischverfahren gebaut. Er hat eine kastanienartige Farbe, die zudem rubinrote Anklänge aufweist. Fest und feinporig steht dazu der Schaum im Glas. Weiche Dunkelmalzaromen, begleitet von Karamell- und Kakaonoten mit einem Hauch von Raucharomen steigen dem Bier - Genießer dann vor dem ersten Schluck in die Nase.

Angenehm spritzig trinkt sich das Andechser Export Dunkel und bietet einen vollen, runden und malzaromatischen Körper. Die zartbittere Schokoladennote passt sehr gut zur weichen Röstbittere.

Im Abgang klingt es mild und harmonisch aus. (12,5 Gewichtsprozent Stammwürze und 4,9 Volumenprozent Alkohol).

Andechser Weißbier Hell.

Das Andechser Weißbier Hell aus der Klosterbrauerei Andechs wird seit 1993 gebraut. Es hat eine honiggelbe Farbe. Die Hefetrübung ist opal und fein strukturiert; die Schaumkrone sahnig und feinporig. Für das Geruchserlebnis braucht die Nase zwei Anläufe. Treten erst markante Fruchtaromen, wie Banane und Honigmelone hervor, so folgen dann feine Gewürznelken. Sehr spritzig und erfrischend trinkt sich das Andechser Weißbier Hell und überzeugt mit einem vollen und weichen Körper. Im Abgang zeigt sich ein ausgewogenes Spiel einer leichten Honigsüße und einer eleganten Säure mit einer hintergründigen Hopfenbittere, die rasch in einem harmonischen Nachtrunk abgeht. Stammwürze: 12,5 Gewichtsprozent; Alkohol: 5,5 Volumenprozent. Wir schenken es seit 1998 aus.

Gänstaller-Bräu Amber Weizenbock vom Faß.

Ab sofort können Sie im Café Abseits den "Gänstaller-Bräu Amber Weizenbock" von Andreas Gänstaller vom Faß genießen.

Dieser Weizenbock wurde mit 18,5° Stammwürze eingebraut. Im deutschen Sprachgebrauch nennt man Böcke mit mehr als 18°P (Stammwürze) Doppelböcke.

Aprikosenfarbener Körper mit einem dezent weißen Schaum. Geruch nach getrockneten und frischen Früchten. Der Weizendoppelbock schmeckt nach Mango, Pfirsich, hellem Malz und Weizen. Milder, aber anhaltend bittersüßer Nachtrunk. Der hohe Alkoholgehalt von 8,1% vol. ist gut versteckt. 30 IBU. Hopfen: US Citra.

Die Biere von Andreas Gänstaller werden im europäischen Ausland (Italien, Niederlande, Skandinavien) bereits in den besten Biergaststätten ausgeschenkt. Seit 2011 braut Andreas Gänstaller in der ehemaligen Braustätte der Brauerei Friedel in Schnaid, südöstlich von Bamberg, am Fuße des Kreuzberges. Anfangs hat er seine Biere nur in Fässern ausgeliefert. Seit Ende Dezember 2014 gibt es ausgewählte Bierspezialitäten auch in Flaschen.

Weizenböcke werden normalerweise mit obergäriger Hefe vergoren. Andreas Gänstaller hat aber mit untergäriger Hefe (von der Brauerei Rittmayer) vergoren. Die letzte Hopfengabe erfolgte in Form des sogenannten "late hoppings": im Kühlschiff läuft die heiße Würze über den Hopfen. Die Kombination von langsamer, untergäriger Vergärung und late hopping führt im Vergleich zu einem Brauverfahren mit obergäriger Hefe und dry hopping (Hopfenstopfen) beim frischen Bier zu einem weniger intensiven Hopfenaroma und dank der hohen Stammwürze und des hohen Alkoholgehalts zu ausgewogen balancierten, gut trinkbaren Bieren. Die Hopfenaromen bauen sich im Laufe der Zeit nicht so schnell ab wie bei hopfengestopften Bieren. Die Biere sind lange lagerfähig, ohne allzu sehr an Aroma einzubüßen.

Zusätzlich führen wir diesen Weizenbock auch in der 0,33 l-Flasche.

Schauen Sie sich einmal die Fotoreportage "Gänstaller Bräu Brew Day for a new Amber Weizenbock" von Michael James an von einem ersten Brautag im August 2014.

Dienstag, 19. Mai 2015

Bierbrücke Bamberg-Böhmen – Folge 2: Brauerei Blahovar aus Pilsen zu Gast im Cafe Abseits.

Bierbrücke Bamberg-Böhmen – Folge 2: Brauerei Blahovar aus Pilsen zu Gast im Cafe Abseits (Bamberg), 29. August 2015, 19:00 Uhr

Bierdegustation mit Braumeister Vladimir Stuchl und Lesung der Autoren des Bierreiseführers „Bierland Pilsen“

Die Präsentation böhmischer Kleinbrauereien beginnt, im Café Abseits zur Tradition zu werden. Nachdem im Frühjahr Braumeister Petr Petruzalek die Kreationen der Pivovar Modra Hvezda vorgestellt hat, kommt nun die Brauerei Blahovar aus Pilsen zum Zug. Inhaber und Braumeister Vladimir Stuchl wird den Bamberger Bierfreunden bei einer Degustation die große Bandbreite seines Könnens schmackhaft machen. Martin Droschke und Elmar Tannert, Autoren des Bierreiseführers „Bierland Pilsen“, geben Hintergrundinformationen zur neuen böhmischen Bierkultur. Die mitgebrachten ca. sechs Biersorten werden solange der Vorrat reicht im Cafe Abseits ausgeschenkt.

Vladimir Stuchls Brauerei Blahovar begann als Hausbrauerei, wurde Anfang 2015 offiziell zugelassen, ist aber noch immer Nebenerwerb. Beim Bau der Brauerei halfen als Berater unter anderem Dok. Ing. Ladislav Chládek, einer der führenden tschechischen Brauexperten. Vladimír Stuchl ist vom Hauptberuf klinischer Psychologe und Assistenzprofessor an der Medizinischen Fakultät der Karlsuniversität in Pilsen. Seine Liebe aber ist das Brauen. Seit einigen Monaten arbeitet er auch als Gastbrauer der Brauerei U Bizona aus Cizice bei Pilsen, die vor allem für ihre Indian und American Pale Ales bekannt ist.

Vladimir Stuchl braut auf einer 6 hl-Anlage. Das Malz kommt von der Mälzerei Weyermann und aus England. Verwendet wird Hopfen aus der ganzen Welt. Gemaischt wird entweder im Einzel-, Doppel- oder Dreifach-Infusionsverfahren oder atypisch. Sein Sortiment ist von großer Experimentierlust geprägt, die sich vor allem in der Kreuzung des traditionellen böhmischen Lagers mit regionaltypischen fränkischen und bayerischen Rezepturen ausdrückt. Mit der Schlossbrauerei Ellingen hat er im Frühjahr 2015 ein länderübergreifendes Gemeinschaftsbier entwickelt. Ein zweites Steckenpferd sind international inspirierte Sorten, vor allem Pale Ales.

Die Bierverkostung in Anwesenheit des böhmischen Braumeisters und Präsentation des Bierreiseführer „Bierland Pilsen“ findet am 29. August 2015, 19 Uhr, im Cafe Abseits, Pödelsdorfer Straße 39, 96052 Bamberg, Tel. 0951 303422, statt. Der Eintritt kostet 10 € inkl. Degustation. Tickets sind ab sofort vorab im Cafe Abseits erhältlich. Sie können Ihre Tickets aber auch online bestellen bei: Bierreise-Pilsen.de. Das Platzkontingent ist begrenzt.

Am 26./27. September sind alle fränkischen Bierfreunde zu einem geführten Gegenbesuch in Pilsen eingeladen, der zu vier Kleinbrauereien führt und Gelegenheit zum Kennenlernen weiterer Braumeister bietet. Nähere Infos hierzu unter: http://bierreise-pilsen.de/

Die ZDF-Reporterin Anja Roth hat Vladimir Stuchl in seiner Brauerei besucht: "Der Ursprung des Pils - Anja Roth als Bierbrauerin in Pilsen - außendienst ZDF".

Montag, 18. Mai 2015

Fischer Rauchbier.

Wieder eingetroffen ist das Fischer Rauchbier von Norbert Fischer in Greuth.

Dieses Rauchbier hat einen dunkelrotbraunen Ton, im Geruch milde Rauchnoten mit Karamell. Es schmeckt karamell-nussig, mild nach Rauch, leicht rezent und vollmundig und im Abgang dezent herb, hopfenwürzig. Es ist ausbalanciert und sehr gut trinkbar. 0,5 l-Bügelverschlußflasche.

Duvel Tripel Hop 2015.

Das belgische Bier "Duvel Tripel Hop" ist das vielleicht beste Bier der belgischen Brauerei Duvel. Es wird gebraut mit drei Hopfen, wobei die dritte Sorte mit jeder Version wechselt. Die ersten Sude wurden 2007, 2010 und 2013 gebraut. 2013 wurde die japanische Hopfensorte Sorachi Ace als dritte Sorte ausgewählt. Sie ergänzt die Hopfensorten Saazer und Golding.

Die Edition 2015 verwendet zusätzlich den amerikanischen Hopfen Equinox. Durch die Verwendung von drei statt zwei Hopfensorten wie beim "normlen" Duvel gewinnt das "Duvel Tripel Hop" an Bitterkeit und erhält zusätzliche Hopfenaromen - Grapefruit und grüne Paprika. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 9,5% vol.

Gebraut wurde das "Duvel Tripel Hop" vom Braumeister Hedwig Neven. Er hat sich darum gekümmert, daß der Charakter von Duvel erhalten bleibt, indem er - abgesehen von der wechselnden dritten Hopfensorte - die üblichen Zutaten verwendet.

Genießen Sie das "Duvel Tripel Hop 2015" ab sofort im Café Abseits aus der Flasche.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Café Abseits im Sommer durchgehend geöffnet.

Ab dem 14. Mai 2015 hat das Café Abseits wieder durchgehend geöffnet:
  • täglich ab 9 Uhr früh
  • von Montag bis Samstag: bis 0.30 Uhr.
  • am Sonntag und an Feiertagen: bis 23.30 Uhr.
Frühstück an allen Tagen bis 14 h.

Warme Küche an allen Tagen bis 22.30 Uhr, wenn auch ab 22 Uhr eingeschränkt. Von Montag bis Samstag bleibt die Küche von 14 bis 17 Uhr geschlossen

Samstag, 2. Mai 2015

Ja, ist denn heut’ schon Weihnachten?

Ja, ist denn heut’ schon Weihnachten? Nein. Aber Bockbierliebhabern könnte es fast so vorkommen. Ab sofort bieten wir die einmalige Möglichkeit, den frischen Mönchsambacher Maibock vom Faß mit dem Mönchsambacher Weihnachtsbock vom letzten Jahr zu vergleichen. Stefan Zehendner hat uns netterweise ein paar Flaschen vom Mönchsambacher Weihnachtsbock dafür zur Verfügung gestellt. Fragen Sie einfach den Service danach.

Der Mönchsambacher Weihnachtsbock hat ein Mindesthaltbarkeitsdatum vom März 2015. Aber das ist bei einem solch starken Bock ein Schmarrn. Ich habe schon 10 Jahre alte Weihnachtsböcke von Stefan Zehendner getrunken und sie werden eher immer besser.