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Mittwoch, 19. November 2014

Wiethaler Blanche.

Seit 2013 experimentiert Andreas Dorn, Braumeister und nächste Generation der Brauerei Wiethaler in Neunhof (östlich von Nürnberg), mit Craft-Bieren. Sein "Wiethaler 'Hoptimum' Pale Ale" haben wir 2013 und auch heuer (vom nächsten Sud) sowohl vom Faß als auch in Flaschen ausgeschenkt.

In diesem Jahr hat er seine zweite Craft-Biersorte gebraut: das "Wiethaler Blanche". Er nennt es "Fränkisches Bier dé Blanche". Das belgische Biere dé Blanche, in den Niederlanden Wit genannt, wird eigentlich mit Orangenschalen und Koriandersamen eingebraut. Dies ist nach dem deutschen Reinheitsgebot verboten. Andreas Dorn hält sich an das Reinheitsgebot und versucht einen ähnlichen Geschmack über das Malz, den Hopfen und die Hefe zu erreichen. In der Tat riecht und schmeckt sein Blanche nach Orangen. Wer aber nach einer Schärfe im Abgang fahndet, wird enttäuscht. Das spricht nicht gegen dieses Bier an sich. Nicht wenige Bierliebhaber werden die Korianderschärfe nicht nur nicht vermissen, sondern dankbar sein, daß sie fehlt und sich an dem fruchtigen, leichten, erfrischenden Bier erfreuen.

Als Malz wurde Weizenmalz verwendet. die Verwendung von unvermälztem Weizenmalz wie in Belgien üblich, ist nach dem Reinheitsgebot verboten. Vergoren wurde das Wiethaler Blanche mit belgischer Abteibierhefe, englischer Alehefe und bayerischer Weißbierhefe. Hopfengestopft. Aromen von Stachelbeere, Pfirsich, Passionsfrucht und Mandarine. Es schmeckt nach Stachelbeere, Ananas, Pfirsich und Passionsfrüchten und hat eine angenehme Hopfenbittere, gut ausbalanciert mit Karameltönen. 4,8% vol. alc.

Genießen Sie das "Wiethaler Blanche" ab sofort im Café Abseits aus der Flasche.