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Café Abseits

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Freitag, 11. April 2014

Bamberger Hofbräu Lager. 

Wenn Bamberger den Namen Hofbräu hören, fallen ihnen vermutlich zuerst das Restaurant "Hofbräu" zwischen Altem Rathaus und dem Domberg ein oder die Münchener Brauerei Hofbräu mit dem weltberühmten Höfbräuhaus. Nur ältere wissen, daß 1982 in der Pödeldorfer Straße, unweit vom Café Abseits, dort wo heute die AOK Bayern ihren Sitz hat, die Gebäude der Brauerei Hofbräu AG abgerissen worden sind.

Dr. Christian Fiedler, der Autor des Buches "Bamberg - die wahre Hauptstadt des Bieres" schreibt über die Geschichte dieser Brauerei:
"Gegründet wird die einst größte Braustätte Bambergs von dem Ziegeleibesitzer und Hopfenhändler Simon Lessing, der die 'Erste Bamberger Exportbierbrauerei Frankenbräu' am 27. November 1885 mit einem Grundkapital von 1,1 Mio. Mark ausstattet. Um 1900 erfolgt die Umbenennung in Hofbräu AG. Nach dem Ersten Weltkrieg nutzt die Geschäftsführung die Branchenschwäche zum Aufkauf vieler Konkurrenzbetriebe und firmiert 1919 zur 'Hofbräu AG Bamberg und Erlangen'. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wird der Betrieb 'arisiert'. Später dient die Hofbräu AG den Alliierten als Armeebrauerei. Als die Aktienmehrheit an die Patrizierbräu AG übergeht, lässt die Konzernleitung den Bamberger Betrieb stilllegen. Der letzte Biersud wird im Jahr 1977 angesetzt, die stolzen Brauereigebäude aus der Gründerzeit werden anschließend abgebrochen."
Siehe dazu auch einen Artikel "Hofbräu Bamberg bei Wikipedia und einen Artikel von Fred Waltman in englischer Sprache: "Historical Bamberg Breweries #2 Bamberger Hofbräu".

In der Weyermann Braumanufaktur wurde im letzten Jahr ein "Bamberger Hofbräu Lager" nach der Originalrezeptur der Bamberger Hofbräu gebraut. Alkoholgehalt: 4,9% vol. Es wurde auch eingebraut, um die Vorzüge der Sommergerstensorte Barke hervorzuheben und die ausgewogene Vollmundigkeit zu demonstrieren, schreibt Weyermann. Brauer dürften die Détails interessieren: Malzmischung: 85% Weyermann Barke Pilsner Malz und 15% Weyermann Barke Münchner Malz. Stammwürze: 12,2 P. Alkohol 4,9 % vol. alc. 18 BE (Perle und Spalter Aromahopfen). Hefe: Fermentis Saflager W34/70.

Was liegt näher als dieses leckere Bier im Café Abseits auszuschenken, also ziemlich genau zwischen dem ehemaligen Standort der Hofbräu und der Mälzerei Weyermann?

Genießen Sie ab sofort das goldfarbene, süffige, angenehm hopfenaromatische, mild bittere "Bamberger Hofbräu Lager" vom Faß im Café Abseits.

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