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Sonntag, 5. Mai 2013

Lindemans Kriek.

Lindemans Kriek wird am Rande der Stadt Brüssel in Vlezenbeek in der gleichnamigen Brauerei Lindemans gebraut.

Lindemans Kriek basiert auf Lambic, einer Spezialität, die es nur in Brüssel gibt: die Gärbottiche sind offen und es wird keine Hefe zugesetzt, sondern das Bier nimmt einen in der Luft frei schwebenden und nur in der Brüsseler Gegend vorkommenden Hefepilz auf und fängt dann "spontan" an zu gären. Bei der dritten Gärung werden dem Bier dann vollständige Kirschen zugesetzt, die einen dritten Gärungsprozeß auslösen, der dem "Kriek" (niederländisch für "Kirsche") seinen leckeren, fruchtigen Kirschgeschmack gibt. Lindemans ist nur minimal süß, ohne den Kirschgeschmack zu überdecken) und sehr spritzig, fast champagnerähnlich. Alc. 3,5% Vol. (Quelle des Textes: Bierzwerg.de).

Beim originellen Herstellungsverfahren von Kriek werden frische, schwarze Kirschen einem sechs Monate jungem Lambic in einem Eichenfaß zugefügt. Die Kirschen provozieren eine neue Fermentation in den Eichenfässern. Nach 8 bis 12 Monaten sind von den Kirschen nur noch die Schalen und Kerne übrig. Das Kriek-Lambic wird gefiltert und in Flaschen abgefüllt. Um eine weitere Gärung in den Flaschen anzuregen, wird Zucker und Fruchtsaft zugefügt. Bei Lindemans heißt diese Version "Lindemans Kriek Cuvée René".

Wegen der begrenzten Verfügbarkeit der Schaerbeekse-Kirschen und um ein weniger saures und fruchtigers Lambic-Bier zu erhalten, hat Lindemans eine alternative Methode entwickelt, bei dem Kirschsaft verwendet wird. Diese Kirschsaft wird mit ausgwählten Lambics verschiedenen Alters vermischt. Bei Lindemans heißt diese Version "Lindemans Kriek". Sie können das "Lindemans Kriek" ab sofort im Café Abseits aus der Flasche genießen.