Cafe Abseits

RateBeer Best Award für das Jahr 2013:
Beste Bar Deutschlands
Gastronomie-Report 8/2013: "Tolle Bierkarte"



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Mittwoch, 31. März 2010

Biergartenbetrieb voraussichtlich ab 6. April 2010. 

Im letzten Jahr bevölkerten unentwegte Freiluftfanatiker schon im März unseren Biergarten. Heuer stört nicht nur das bislang eher schlechte Wetter. Zudem konnten wir unseren Biergarten noch nicht herausputzen, denn Bauarbeiten am Rückgebäude hinderten uns daran. Die Bauarbeiten ziehen sich wegen des langen und kalten Winters bis heute hin.

Doch am kommenden Montag hat das Warten ein Ende. Wir können den Biergarten auf Vordermann bringen. Falls ab Dienstag die Sonne scheint, können Sie dann schon im größeren, linken Teil des Biergartens sitzen.

Im letzten Jahr war der Biergarten Ende April auch abends gut besucht:

Biergarten im Apri 2007

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Dienstag, 30. März 2010

Tibor Pleiß und die NBA. 

Lesen Sie ein Interview mit Tibor Pleiß: "'Das NBA-Interesse ist komisch'", in: spox.com vom 29. März 2010.

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Montag, 29. März 2010

Bamberg vertikal betrachtet. 

Der NDR stellt in seiner Fernsehreihe Bilderbuch am Mittwoch, 31. März 2010, in der Zeit von 14.15 Uhr bis 15.00 Uhr Bamberg als eine "Stadt der Vertikalen" vor: "Bilderbuch Deutschland: Bamberg". Der Sender schreibt dazu:
"Sieben Hügel mit Kirchen, Klöstern und Burgen sind wie in Rom durch kilometerlange unterirdische Gänge miteinander verbunden, der städtische Keller sozusagen.

Das Erdgeschoss bilden die Gärten und im ersten Stock, der 'Belletage', befindet sich die so genannte Bürgerstadt. Darüber liegt der Domberg, der Hort der tausendjährigen Geschichte des fränkischen Bischofssitzes.

Malerische Treppen führen hinauf und hinunter. Die Grenzen zwischen den einst festgefügten Hierarchien im historischen Bamberg verschwimmen heute. Eine lebendige Universität ist nach ihrer Gründung vor über 350 Jahren wieder erstanden, ein berühmtes Orchester, die Bamberger Symphoniker, nach 1945 'zugezogen'."

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Sonntag, 28. März 2010

Die besten Biere des Jahres 2009. 

Per Forsgren, Lars Samuelsson, Fredrik Huldt, Jonas Bofjäll, Björn Alnebo und Helena Lindh haben auf ihrer schwedischen Website Ohhh...My Head aus ihren Bewertungen von 1.295 Biere, die sie im Jahre 2009 bewertet haben, Ranglisten gebildet. Welchen Aufwand sie betrieben haben, um so viele Biere verkosten zu können, verraten sie in ihrer Übersicht "Ohhh... My Head... - The Rest of 2009".

Dabei schneiden die Biere von Andreas Gänstaller sehr gut ab:
  • Sein "Beck Zoigl" kommt auf Platz 8 in der Rubrik helle Lagerbiere.
  • Der Beck Affumicator kommt nicht nur auf Platz 1 bei den Spezialbieren, sondern siegt auch Kategorien übergreifend als bestes Bier des Jahres 2009. Vom 25. Februar bis 20. März 2010 konnten Sie bei uns den "Beck Affumucator" vom Faß probieren.
Auch das neue, saisonale Bier Schlenkerla Eiche, das wir bis zum 24. Februar 2010 vom Faß ausgeschenkt haben, wurde ausgezeichnet. Es kommt auf den 8. Platz in der Rubrik Spezialbiere.



Samstag, 27. März 2010

Moenchsambacher Lager. 

Das helle Mönchsambacher Lager aus der Brauerei Stefan Zehendner in Mönchsambach schenken wir seit Oktober 1997, als wir brauereifrei geworden sind, vom Faß aus. Es ist unser beliebtestes Bier.

Wie es einzuschätzen ist, sage ich nicht mit eigenen Worten, sondern zitiere UncleJimbo, nachdem er es im Café Abseits getrunken hat und auf Beeradvocate besprochen hat:
"This kellerbier lager poured a hazy, golden color with creamy, tall, white foam that clung to the glass and coated a bit. There was a light stream of carbonation from the bottom of the glass. The smell was malty with hints of grain and a very faint touch of sulfur. The taste was malty with a mild and subtle hop bitterness; there was a very light touch of sweetness. The mouthfeel was smooth and dry with medium-light body and moderate carbonation. The aftertaste was very lightly hoppy. This was a pretty good lager."
Stefan Zehendner fährt in seinem Betrieb eine Strategie, die selten geworden ist. Ich nenne sie "katholisch". Damit ist die katholische Kirche immerhin zweitausend Jahre alt geworden und hat die Türken, die Pest und Cholera und Weltkriege überlebt.

Wichtiger als Profit und Wachstum ist der langfristige, Generationen übergreifende Erhalt des Familienbetriebs. Dies verlangt eine strikte Orientierung auf Qualität und Kundenzufriedenheit:
  • Weil er die Qualität beim Gast und Kunden nur garantieren kann, wenn es keine Zwischenhändler gibt, findet man seine Biere nicht im Einzelhandel, wo sie möglicherweise versauern. Wer seine Biere kaufen will, muß nach Mönchsambach fahren und sie dort ab Rampe kaufen. Die Gastronomen, die sein Bier ausschenken, schaut er sich genau an und sie dürfen nicht zu weit weg sein, denn er liefert seine Biere aus und achtet auf die Qualität der Lagerung und des Ausschanks.
  • Um die Qualität zu sichern, verzichtet er darauf, die Nachfragespitze im Sommer zu befriedigen. Bei manch anderen Brauereien, wird dafür die Lagerdauer verkürzt oder es werden gar Methoden angewandt, die den Brauprozess verkürzen. Die Brauerei Mönchsambacher verzichtet lieber auf das eine oder andere Fest, das sie beliefern könnte, und auch auf den einen oder anderen Bierkeller, der nach dem Mönchsambacher Lager lechzt.
  • Wer seine Brauereigaststätte besucht, kann selbst erleben, daß es sich um einen Familienbetrieb handelt, etwa wenn er das von der Mutter selbst gebackene Brot genießt.
Brauerei Zehendner in Mönchsambach
Das Foto zeigt die Brauerei Zehendner in Mönchsambach.
Rechts: die Brauereigaststätte, links: die Brauerei mit dem roten Sudhaus in der Mitte.


Wenn es das Mönchsambacher Lager mittlerweile auch mitunter in Skandinavien, Großbritannien und in den USA zu kaufen gibt, wird das eher geduldet. Nicht nur bei den ausländischen Bierliebhabern, die den Raum Bamberg besuchen, hat sich die sehr gute Qualität herumgesprochen, sondern auch bei den Importeuren deutscher Biere in diese Länder. So wird es von den Shelton Brothers in die USA importiert. Siehe etwa die Bewertngen bei Ratebeer.com. 90 Punkte ist für ein Bier, das nur 5,5% vol. Alkohol hat, eine sehr gute Bewertung. Die Shelton Brothers schreiben über das von Ihnen so genannte "Mönchsambacher Unfiltered Lager":
"So primal, so earthy, basic and satisfying. You’ll feel that someone must have punched a hole in a big rock out in the fields, and this wonderful golden liquid just poured forth."
Innovationen in neue Biersorten sind selten. Als die Nachfrage nach Weißbier auch in Franken wuchs, entschied man sich, auch ein Weißbier herzustellen. Anders als viele anderen fränkischen Brauereien, die ihr Weißbier woanders brauen lassen, wird es in Mönchsambach selbst gebraut. Es reift wie in den traditionellen Weißbierbrauereien in Flaschengärung.

Außerdem werden im Herbst ein "Weihnachtsbock" und im Frühjahr ein "Maibock" gebraut. Sowohl der etwas alkoholreichere Weihnachtsbock als der Maibock gehören mit zu den populärsten Böcken in der Region Bamberg. Sie sind regelmäßig schnell vergriffen.

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie in der Liste der von der Brauerei Zehendner gebrauten Biere auch das starke "Maxbräu Lager" finden. Dieses Bier wird in Mönchsambach nach einer Rezeptur der Maxbräu gebraut, bei der Maxbräu in Ampferbach gelagert und in der deren Ampferbacher Brauereigaststätte sowie auf dem dortigen Maxkeller ausgeschenkt.

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Biere, die Sie staendig bei uns finden. 

Auf unserer Bierkarte finden Sie eine ganze Reihe von Bieren, die wir Ihnen auf unserer Website noch nicht ausführlich vorgestellt haben. Wir werden dies in den nächsten Wochen nachholen.

Beiträge über alle bereits vorgestellten Biere finden Sie per Label "Staendige Biere.

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In der Fastenzeit durch Oberfranken und die Oberpfalz. 

Der niederländische Bierkenner TreinJan aus Leiden verdankt seinen Spitznamen der Tatsache, daß er sich wie kein anderer Ausländer und wohl auch fast alle Inländer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Oberfranken überaus gut auskennt, und so nett ist, anderen Bierreisenden Tipps zu geben, etwa im Messageboard der Bier-Community Bambergbeerguide.com von Fred Waltman.

TreinJan hat vom 16. bis 20. März 2010 eine individuelle Bierreise unter anderem durch Oberfranken und durch die Oberpfalz unternommen. Im Café Abseits hatte ich am 19. März Gelegenheit zu einem langen und interessanten Gespräch mit ihm. Lesen Sie seinen Reisebericht: "Fastenzeit" (in niederländischer Sprache).

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Dienstag, 23. März 2010

Verkostung belgischer Biere. 

Am Ostersonntag, 4. April 2010, führt Sebastian Sauer ab 17 Uhr im Café Abseits eine Verkostung belgischer Biere durch. Sebastian Sauer kommt aus Aachen, ist ein engagierter Biertester und betreibt mit einem Partner den Online-Shop Bierkompass.de. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit der Thematik "Bier". Er hat sehr viele Brauereien, insbesondere in Belgien und Franken besucht, besucht Bierfestivals und mittlerweile auch eine Anzahl von fast 5000 verschiedenen Bieren probiert.

Banner Bierkompass.de

Zu dieser Verkostung habe ich bereits einige mir bekannte Bamberger Braumeister und Bierkenner persönlich eingeladen. Wer darüber hinaus Interesse hat, daran teilzunahmen, möge sich bei mir melden (schoolmann@abseits.de oder Telefon: 0951-38488).

Anlaß dieser Bierverkostung ist die Überlegung, im Café Abseits auch einige belgische Bierspezialitäten anzubieten. Diese Frage würde ich gerne am Rande dieser Verkostung diskutieren.

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Samstag, 20. März 2010

Tommy Jaud: Hummeldumm. 

Tommy Jaud, in Schweinfurt geboren, hat in Bamberg studiert und statt einem Examen lieber Karriere als freier Autor, u.a. als Gagschreiber für Harald Schmidt, gemacht. Tommy Jaud war danach Headwriter für die "Sat1-Wochenshow" und Creative Producer der Kultsendung "Ladykracher". Danach hat er die Drehbücher für die Comedyserie "LiebesLeben" und für die Kinoverfilmung seines ersten Romans "Vollidiot" geschrieben. Seinen zweiten Roman "Resturlaub haben wir bereits vorgestellt.

In seinem vierten Roman "Hummeldumm" erlebt Matze die Torturen einer Reise durch Namibia. Wer daran schuld ist, daß sein Jahresurlaub ein Alpraum wird, ist für Matze sowieso klar: seine Freundin Sina. Während er in endlosen Verhandlungen die neue Eigentumswohnung klargemacht hat, sollte sie einfach nur "irgendwas" buchen. Hat sie auch. Doch musste dieses "irgendwas" ausgerechnet eine zweiwöchige Gruppenreise durch Namibia sein, ein Land, in dem jede hüftkranke Schildkröte schneller ist als das Internet? Was hat er denn verbrochen, dass man ihn nun täglich in einen Kleinbus voller Bekloppter sperrt, um ihn dann zu österreichischen Schlagern über afrikanische Schotterpisten zu rütteln? Und warum stolpert er bei minus zwei Grad in einem albernen Wanderhut über die Dünen der Kalahari, statt auf Mallorca ein Bierchen zu schlürfen? Als Matze dann noch daran erinnert wird, dass die sicher geglaubte Wohnung an andere Käufer geht, wenn er nicht sofort die fünftausend Euro Reservierungsgebühr überweist, hat er gleich noch drei neue Probleme: Das nächste Internetcafé ist fünfhundert Kilometer entfernt, der Handyakku plattgedaddelt und das einzige Ladegerät fest in österreichischer Hand.



Fraenkisches Seenland Erlebniswegweiser: Ausflugsziele fuer Freizeit & Urlaub. 

Der Verlag Fränkischer Tag schreibt über dieses Buch:
"Die bekannten Bestseller-Autoren Markus Raupach, Bastian Böttner und Frank Schneider haben sich der Aufgabe gestellt, dieses Fränkische Ferienparadies genau unter die Lupe zu nehmen und für ihre Leserschar aufzubereiten. In ihrem neuen "Fränkisches Seenland Erlebniswegweiser: Ausflugsziele für Freizeit & Urlaub" präsentieren sie nun das Ergebnis:

240 Seiten, prall gefüllt mit Tipps von den großen und kleinen Badeseen, Schwimmbädern und Thermen, über Freizeitspaß, Museen, Gastronomien und Sehenswürdigkeiten bis hin zu exklusiven, neuen Wanderungen zu Fuß oder zu Rad. Dabei schaffen Sie es, immer alle wesentlichen Informationen auf einer Seite zusammenzufassen, mit aktuellen Fotos, einem Infotext, den jeweiligen Kontakt- und GPS-Daten und der jeweils nächsten VGN-Haltestelle."

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Freitag, 19. März 2010

Beck Quator. 

Am 15. März 2010 hat Andreas Gänstaller in seiner Brauerei Beck in Trabelsdorf ein neues Bier, "Quator" genannt, eingebraut. Verwendet wurden ausschließlich Malze der Bamberger Mälzerei Weyermann. Es hat 25% Stammwürze und wird damit wohl über 10% vol. Alkohol erreichen. Der "Quator" wurde mit einem hohen Anteil an Dinkelmalz untergärig eingebraut. Normalerweise wird Dinkelmalz obergärig vergoren.

Der Name "Quator" spielt auf den amerikanischen Quarter an, ein Vierteldollar, also 25%. "tor" wird häufig für Bockbiere verwendet (etwa wie beim "Affumicator" und "Triberator", beide ebenfalls von Andreas Gänstaller).

Dinkel ist eine alte Getreideart, die seit 1990 auch zum Bierbrauen verwendet wird. Die Apostelbräu erregte mit ihrem Dinkel-Bier 1990 Aufmerksamkeit, weil konservative Brauer kritisierten, das ansonsten sehr hochwertige Dinkel-Korn sei zur Bierherstellung ungeeignet. Mittlerweile gibt es viele Anbieter von Dinkelbieren, vor allem aus den Reihen der Brauereien, die Ökobiere aus oder mit Dinkel brauen, so z.B. die Neumarkter Lammsbräu mit ihrem Dinkelbier.

Bereits die mittlerweile wieder sehr angesagte Heilige Hildegard von Bingen lobte den Dinkel als bestes Getreide. Er sei kraftvoll und besser verträglich als alle anderen Getreidearten. Er bereite dem, der ihn isst, Gesundheit und Wohlbefinden und mache die Seele des Menschen froh. Mehr darüber: "Hildegard von Bingen über Dinkel".

Ich werde versuchen, von dem "Quator" ein Faß zu ergattern, um es im Café Abseits - voraussichtlich im Mai oder Juni 2010 - auszuschenken.

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Donnerstag, 18. März 2010

Huppendorfer Josefi-Bock. 

Flaschenhalsetiketten Huppendorfer Kathrein-Bock Josefi-BockAb Morgen, Freitag, den 19. März 2010, schenken wir den Huppendorfer Josefi-Bock der Brauerei Grasser in Huppendorf vom Faß aus.

Der Name des Josefi-Bock erinnert an den Namenstag der Seppen am 19. März.

Der Huppendorfer Josephibock ist etwas leichter eingebraut als der herbstliche Huppendorfer Kathrein-Bock. Er hat laut Etikett einen Stammwürzegehalt von 17,5% und 7% vol. Alkohol, ist aber, so mein Eindruck, mitunter etwas stärker.



Mittwoch, 17. März 2010

Der bahn.de-Routenplaner. 

[www.bahn.de Anreisebutton]


Fraenkische Schweiz: Bamberg. Bayreuth. 

Von dem Standardwerk "Fränkische Schweiz: Bamberg. Bayreuth" ist im März 2010 eine neunte, aktualisierte Auflage erschienen.

Der Michael Müller-Verlag schreibt über den Inhalt: "Von den einst über zweihundert Burgen und Schlössern stehen heute noch etwa achtzig, viele davon als Ruinen. Im Zuge der Flurbereinigung werden Flüsse und Bäche begradigt, gesichtslose Neubauviertel gruppieren sich oft um die gewachsenen Ortskerne, und es gibt nur noch wenige Täler, durch die keine Autostraße führt. Und doch liegt ein Zauber über dem »Gebürg«, den auch das Millennium noch nicht gebrochen hat. Die Fränkische Schweiz ist ein vielfältiges, kleinräumiges Gebiet, das neben Naturschönheiten auch eine abwechslungsreiche Geschichte aufweist. Ob im Frühjahr zur Zeit der Kirschblüte, wenn die Täler in weißer Blütenpracht stehen, oder im Spätherbst, wenn der Nebel Berge und Täler undurchdringlich einschließt und in dicken Schwaden zu den Türmen der Ritterburgen aufsteigt – die Fränkische Schweiz ist zu jeder Jahreszeit voller Stimmung. Von der Stadt Wagners (Bayreuth), über das fränkische Rom (Bamberg), bis zum Eldorado für Natur- und Sportbegeisterte (das Walberla) haben Hans-Peter Siebenhaar und Michael Müller neben einer Einführung in die gastronomischen Spezialitäten und ausgesuchten Wanderwegen auch jede Menge Tipps zur Geschichte sowie zur Kultur einer landschaftlichen Perle Deutschlands parat."

Der Autor Hans-Peter Siebenhaar ist Redakteur beim Fränkischen Tag in Bamberg und ein Müller-Autor der ersten Stunde. Sein erstes Buch, Fränkische Schweiz, schrieb er 1982 zusammen mit dem Verlagschef Michael Müller.

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Goldchinesen und indianische Blumen: Die Sammlung Ludwig in Bamberg. 

Der im Mai 2010 erscheinende Katalog "Goldchinesen und indianische Blumen: Die Sammlung Ludwig in Bamberg Fayence und Porzellan" stellt 300 Objekte bzw. Objektgruppen vor, von denen ca. 50 noch nicht publiziert wurden. Die Sammlung Luwidg wird in Bamberg im Alten Rathaus präsentiert. Mehr darüber: "Sammlung Ludwig" im offiziellen Veranstaltungskalender der Stadt Bamberg.

Die Porzellansammlung der bekannten Aachener Sammler Peter und Irene Ludwig gibt einen hervorragenden Überblick über das frühe Schaffen der Meißener Manufaktur. Dort wurde nicht nur das europäische Porzellan erfunden und eine unglaubliche Vielfalt an Dekoren kreiert, sondern darüber hinaus wurden Figuren, Tierplastiken, Schaugerichte, Tischbrunnen, Tafelaufsätze, Vasen und Schachspiele gestaltet. Meißen setzte den künstlerischen Maßstab für die Tafelkultur des 18. Jahrhunderts. Werke aller anderen wichtigen Manufakturen des 18. Jahrhunderts von Ansbach bis Zürich ergänzen die Sammlung.

Der zweite Schwerpunkt der Sammlung Ludwig in Bamberg liegt auf der Straßburger Fayence. Die Erzeugnisse der Manufaktur Hannong stellen den Höhepunkt der Fayencekunst des 18. Jahrhunderts dar. Die Sammlung Ludwig ist in diesem Bereich die bedeutendste Privatsammlung ihrer Art: Neben Geschirren nehmen Figuren und Schaugerichte einen wichtigen Platz ein.

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Montag, 15. März 2010

Blutfeuer. 

Helmut Vorndran ist vielen Bambergern vielleicht nicht dem Namen nach bekannt. Umso bekannter ist sein Gesicht, seine Mimik und sein sarkastischer Wortwitz. Er ist Gründungsmitglied des legendären Kabaretttrios TBC (Totales Bamberger Cabaret), die seit Mitter der 80er Jahre, wo sie bei uns z.B. im "Fischerhof" in Bamberg-Gaustadt aufgetreten sind, über 2.500mal aufgetreten sind und hat dabei häufig die Figur des "dummen Augusts" verkörpert, also des nur vordergründig naiven Schlitzohren. Helmut Vorndran wurde 1961 in Bad Neustadt/Saale geboren. Er lebt im Bamberger Landkreis und arbeitet als freier Autor unter anderem für Antenne Bayern und das Bayerische Fernsehen.

Anfang 2009 hat der Bamberger Berufskabarettist seinen ersten Regio-Krimi "Das Alabastergrab" veröffentlicht, der in vielen Städten Frankens spielt, die Helmut Vorndran auch von seinen Auftritten kennt. TBC bemüht sich bei seinen Auftritten jeweils auch "Lokalkolorit" einzubauen und erkundigt sich in neuen Städten vorab bei den Veranstaltern, welche Namen, Geschichten, evtl. auch Skandalgeschichten aktuell dort die Runde machen und welche Plätze, Straßen, Kneipen man begrifflich einbauen kann.

Die Handlung seines zweiten Kriminalromans "Blutfeuer" ist kurz beschrieben: Die Klimakatastrophe hat Franken im "heißen Griff", und der erste Hurrikan der Mittelmeergeschichte zieht über die Alpen. Im Gefolge dieser stürmischen Ereignisse sterben immer mehr Menschen oberfränkischer Herkunft an einer rätselhaften Krankheit. Zeitgleich werden scheinbar ohne Zusammenhang fünf Rentner in einem Bamberger Altenheim ermordet. Die Bamberger Polizei unter Kommissar Haderlein und Kollege Lagerfeld stößt auf geheimnisvolle und immer schockierendere Zusammenhänge.

Am Donnerstag, 25. März 2010, liest Helmut Vorndran ab 20 Uhr aus seinem neuen Krimi im Hübscher Buch & Medienhaus, Grüner Markt 16, 96047 Bamberg. Er wird begleitet vom Freien Fränkischen Bierorchester.

Mehr über seinen ersten Krimi "Das Alabastergrab".

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Die Altstadt von Bamberg. 

Am Dienstag, 16. März 2010, stellt der Fernsehsender Einsplus von 16.00 bis 16.15 Uhr in seiner Sendereihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" endlich auch "Die Altstadt von Bamberg" vor. Dazu schreibt der Sender:
"Auch heute noch findet man sich in Bamberg mit einem mittelalterlichen Stadtplan mühelos zurecht. Die Altstadt hat sich das Aussehen aus vergangenen Jahrhunderten erhalten. Es blieb immer deutsch und katholisch, was die für die Stadt typische Aura ausmacht.

Heinrich II erklärte im Jahre 1007 die Stadt zum Bistum und errichtete fortan ein Machtzentrum, welches ihm, dem König und späteren Kaiser, absolut loyal sein sollte. Es entstand eine christliche Stadt auf sieben Hügeln - wie Rom und wie das himmlische Jerusalem.

Der Film führt uns durch die verwinkelten Gassen und in den Dom mit dem berühmten Standbild, dem Bamberger Reiter. Und wir erleben das Bamberg des 18. Jahrhundert, als neben Repräsentation auch Bequemlichkeit wichtig wurde und viele Häuser und Kirchen ein neues Erscheinungsbild erhielten."

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Sonntag, 14. März 2010

Bisduvergisst - Kea Laverdes dritter Fall. 

Die Bamberger Autorin Friederike Schmöe ergänzt ihre im Frühjahr 2009 mit dem Kriminalroman "Schweigfeinstill. Kea Laverdes erster Fall" erfolgreich gestartete Serie um die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde und die Fortsetzung "Fliehganzleis. Kea Laverdes zweiter Fall", einem Krimi zum 20. Jahrestag des Mauerfalls, mit einem dritten Fall: "Bisduvergisst: Kea Laverdes dritter Fall".

Landshut im Sommer 2009. Während in der Stadt Hunderttausende die "Landshuter Hochzeit" feiern, wird die 82-jährige Irma Schwand mit einer niederschmetternden Diagnose konfrontiert: Alzheimer-Demenz.

Irma, die um ihre Erinnerungen fürchtet, beauftragt die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde, ihre Autobiografie zu schreiben. Diese soll für ihre Enkelin Julika sein. Doch kurz nachdem Kea alle Informationen für das schmale Buch über Irmas Lebensgeschichte beisammen hat, wird das Mädchen ermordet aufgefunden.

Die Kriminalbeamten finden bei Julika, die als Spielfrau an der »Landshuter Hochzeit« teilnahm, eine verdächtige CD mit einer unbekannten Computersoftware. Aber auch Kea macht ein verstörende Entdeckung: Irma deckt seit Jahrzehnten einen Mord - eine Tat, die in den letzten Wochen des 2. Weltkriegs geschah. Und der Kokon des Vergessens schließt sich immer enger um die alte Dame ...
Friederike Schmöe liest aus ihrem neuen Kriminalroman am am 08. April 2010 um 20:00 Uhr im Hübscher Buch & Medienhaus, Grüner Markt 16, 96047 Bamberg.

Frühere Beiträge über weitere Kriminalromane von Friederike Schmöe:

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Samstag, 13. März 2010

Besuch aus Rom. 

Leider habe ich am Montagabend drei Gäste aus Rom verpaßt. Darunter war Manuele Colonna, der Inhaber der römischen Fußballerkneipe "Ma Che Siete Venuti a Fà". Seine Gaststätte wurde 2010 als bester Pub der Welt ausgezeichnet. Am nächsten Abend besuchten sie das Zoigl der Brauerei Beck in Trabelsdorf, das nur dienstags geöffnet hat.

In Trabelsdorf werden drei Biere gebraut, die Manuele Colonna vom Faß ausschenkt:
  • der Doppelbock "Tiberator" (früher "Beckator" genannt)
  • der Dreifachbock (triple bock") "Affumicator"
  • das "Zoigl"
Diese römische Bierkneipe schenkt nur handwerkliches Bier (16 Sorten vom Faß) aus und leistet sich den Luxus von zwei unterschiedlich temperierten Bierkühlräumen, um die Biere je nach Sorte angemessen zu kühlen.

Zwei Bockbiere aus Trabelsdorf wurden eigens für diese römische Bierbar kreiert:
  • Der Triple Bock "Affumicator" hat einen Rauchmalzanteil von 95% und einen Alkoholgehalt von 9,6 % vol. Er schmeckt, so war die Anforderung der Römer, anders als der legendäre Schlenkerla Rauchbier Urbock. Der Rauchgeschmack ist weniger intensiv mit deutlichen Aromen von Karamell und Toffee. Das Rauchmalz stammt aus der Erlanger Mälzerei Steinbach.
  • Der "Tripator" ist ein heller, naturtrüber Doppelbock mit einem Alkoholgehalt von 8,7 % vol und sehr viel Hopfen der Sorte Spalter Select.
Unsere Café Abseits hat in den letzten Wochen den "Affumicator" im Café Abseits vom Faß ausgeschenkt. Das "Zoigl" werden wir Ihnen voraussichtlich im Juni als Monatsbier servieren.

Weitere Bierspezialitäten hat Andreas Gänstaller, der Inhaber der Brauerei "Beck", in Planung. Doch ich möchte nicht zu viel verraten.

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Freitag, 12. März 2010

Kinostart des Bierfilms "Bamberg - ein Bekenntnis zum Bier". 

Ein exclusiver Preview des Bierfilms "Bamberg - ein Bekenntnis zum Bier" wird am 21. April 2010 im Bamberger Kino Odeon stattfinden. Danach zeigt das Odeon den Dokumenarfilm noch zwei Abende im normalen Programm.

Voraussichtlich einige Tage später gibt es den "Bierfilm" auch auf DVD. Er soll erhältlich sein in den Bamberger Buchhandlungen Hübscher, Görres und Colibri, einigen Brauereien, bei der BAMBERG Tourismus & Kongress Service sowie auf der Website Bierfilm.de.

Gegen Ende des Jahres wird auch eine DVD-Version erhältlich sein mit einer englischsprachigen Audio-Spur.

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Donnerstag, 11. März 2010

Landesausstellung "500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot". 

Bewirbt sich eigentlich auch Bamberg als Standort für die Landesausstellung "500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot", die für 2016 geplant ist?

Kulmbach wird sich bewerben (siehe den Pressebericht "500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot"), wäre aber als "heimliche Hauptstadt des Bieres und Industriebierstandort viel weniger geeignet als die wahre Hauptstadt des Bieres mit seiner vielfältigen handwerklichen Brautradition, zahlreichen Brauereien, einem Brauereimuseum, zwei Mälzereien (Weyermann und Bamberger Mälzerei) und der Brauereimaschinenfabrik Kaspar Schulz.

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Samstag, 6. März 2010

Einzelausstellung der Malerin Gabriele Mehlhorn-Decker. 

Seit heute werden im Café Abseits Gemälde von Gabriele Mehlhorn-Decker ausgestellt.

Die in Rudolstadt (Thüringen) geborene Künstlerin hat an der Bauhaus-Universität in Weimar Architektur (Fachrichtung Städtebau) studiert. Nach einer Tätigkeit als wissenschaftliche Assistentin an der Bauhaus-Universität Weimar war sie Stadtplanerin im Bauamt Bad Blankenburg und bis 2008 freie Mitarbeiterin in einem Architekturbüro in Saalfeld/Thüringen.

Seit 2002 arbeitet und experimentiert sie mit mit Öl und Alkydharzlack auf Leinwand, Karton und Textilcollage sowie Formen und Färben von gefundenen Hölzern zu Holzplastiken im Atelier/Bad Blankenburg. 2005 gewann sie den 2. Platz beim 6. Thüringer Kunstwettbewerb. Seit 2008 berät sie zur farblichen und künstlerischen Gestaltung von Geschäftsräumen und Realisierung von Kunstaustellungen. Seit letztem Jahr lebt sie in Bamberg und arbeitet als Stadtplanerin und Malerin.

Ein Schwerpunkt ihrer künstlerischen Auseinandersetzung ist das Experimentieren mit farbigen Flächen und geometrischen Formen. Dabei übt die Farbe Rot als dominante Farbe oder im Kontext mit anderen Farben wie Blau und Gelb eine starke Faszination auf sie aus. Ihre Bilder leben von Tiefenwirkung und spürbarer Dynamik.

Die Assoziation zu ihrem Beruf als Stadtplanerin spiegelt sich in der Darstellung von Städten wider - aber nicht als fotografische Abbildung, sondern immer als Abstraktion oder Fiktion mit einer eigenen Farbgebung.

Lesen Sie mehr von Gabriele Mehlhorn-Decker in ihrem Blog
Kapriolen in Öl.

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Montag, 1. März 2010

Haberstumpf Fasten-Bock (Bio). 

Der Haberstumpf Fasten-Bock (Bio) von Hans Wernlein, dem Braumeister und Inhaber der Brauerei Haberstumpf in Trebgast wird aus aus dunklem Malz gebraut, ist hopfenbetont, bockig und hat einen Alkoholgehalt von 6,5% vol.

Einige Bierkenner der Bierliebhaber-Community Ratebeer.com erinnert es an ein belgisches Klosterbier. Flaschenetikett Haberstumpf Hopfenbock (Bio)So schreibt MoritzF aus Bochum über eine Flasche des Jahrgangs 2008:
"Clear, reddish amber colour with a medium-sized, slightly tanned foamy head. Sweet, moderately toasted malt aroma, also very nutty (chestnuts) with a fruity note (red berries), a shy touch of hops and a spicy ethereal element. Sweet flavour, nutty toast-malty taste with light notes of caramel and a subtle fruity component; medium bodied; moderately carbonated mouthfeel; sweet and toasty malt-accented finish with balancing hop bitterness. The fruitiness, even though it is subtle, makes the brew somewhat Belgian-like."
Alle Bewertungen bei Ratebeer.com

Bockbieranstich im Café Abseits ist voraussichtlich am Freitag, 11. März 2010. Der genaue Tag hängt davon ab, wie schnell der "Beck Affumicator", der zur Zeit noch ausgeschenkt wird, ausgetrunken wird.

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