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Freitag, 23. April 2010

Bamberg bewirbt sich als Standort der Landessaustellung "500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot". 

Am 11. März habe ich in einem Posting über die "Landesausstellung "500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot" eine Frage wiederholt, die ich auch auf der Jahreshauptversammlung des Fränkischen Brauereimuseums am 13. März gestellt habe:
"Bewirbt sich eigentlich auch Bamberg als Standort für die Landesausstellung '500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot', die für 2016 geplant ist?"
Heute konnte ich im Fränkischen Brauereimuseum von Werner Hipelius, dem Kulturbürgermeister der Stadt Bamberg, endlich hören, daß sich neben Kulmbach und Ingolstadt auch Bamberg bewerben werde. Es geht doch ...

Überlegen sollte sich Bamberg meines Erachtens eine gemeinsame Bewerbung mit Forchheim. Zwei Städte, in denen mit der Sandkerwa und dem Annafest die beiden jede auf ihre Art schönsten Volksfeste Bayerns veranstaltet werden, sind doch gemeinsam unschlagbar. Wie wollen da Kulmbach mit ihrem Industriebier und die Autostadt Ingolstadt mithalten, es sei denn der bayerische Ministerpräsident will mal wieder den Standort seiner Erstfamilie bevorzugen?

Siehe dazu auch: "BAYERN: Wer bekommt Landesausstellung 2016 zum Jubiläum '500 Jahre Reinheitsgebot'?", in: Globalmalt vom 15. April 2010.

Das Haus der Bayerischen Geschichte in Augsburg nennt in einer Pressemitteilung vom 21. April 2010 Détails zur geplanten Landesausstellung:
"Fast auf den Tag genau vor 494 Jahren, am 23. April 1516, regelte der bayerische Herzog Wilhelm IV. in einem Erlass die Inhaltsstoffe für das heimische Bier in Bayern. Dieses Reinheitsgebot gilt heute als das älteste noch geltende Lebensmittelrecht. Die ausschließliche Verwendung von "Gerste, Hopfen und Wasser" für die Herstellung von Bier wurde zu einem weltbekannten Qualitätszeichen.

Das Haus der Bayerischen Geschichte nimmt das 500jährige Jubiläum des Reinheitsgebotes zum Anlass, im Jahr 2016 eine Landesausstellung zum Thema Bier zu veranstalten. Unter dem Titel "Bier in Bayern" soll die enge Verbundenheit des Landes mit diesem "Lebensmittel" dargestellt werden. Die großen Bierfeste, das einträgliche Weißbiermonopol des bayerischen Herrscherhauses und die fast kriegerischen Auseinandersetzungen in bayerischen Städten bei Bierpreiserhöhungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeugen von der besonderen Verbundenheit der Bayern mit diesem Getränk, das auch heute noch des Bild Bayerns in der Welt mitprägt.

Die Ausstellung soll an einem besonderen Ort durchgeführt werden, an dem das Thema Bier mit allen Sinnen erfahren werden kann. Optimal wäre die Nähe des Ausstellungsgebäudes zu einer noch aktiven Brauerei mit langer Tradition. Auf dem Außengelände sollen nicht nur ein Biergarten eingerichtet, sondern auch historische Volksfeste durchgeführt werden.

Bier steht wie kaum ein anderes Lebensmittel für bayerische Lebensfreude und regionale Vielfalt. Die Ausstellung spürt diesem Phänomen nach. Seine Wurzeln hat es in der seit dem Mittelalter gepflegten Brautradition fränkischer, schwäbischer und bayerischer Klöster. Auch die wirtschaftliche Bedeutung des flüssigen Goldes, die verschiedenen Herstellungsverfahren und die Inhaltsstoffe werden beleuchtet.

Für die Veranstaltung dieser Landesausstellung haben sich bereits mehrere Städte und Gemeinden beworben. Das Haus der Bayerischen Geschichte führt deshalb zur Standortvergabe erstmals einen offiziellen Wettbewerb durch, der allen bayerischen Kommunen offen steht. Die Entscheidung über den Austragungsort wird von einer Fachjury getroffen, die sich aus Vertretern des Ausstellungswesens, der Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zusammensetzt.

Das Haus der Bayerischen Geschichte kann bei der Vorbereitung dieser Landesausstellung auf einen einzigartigen Bestand innerhalb seines Bildarchivs zurückgreifen. Hunderte Plakate, Postkarten, Werbemarken, Fotografien und Zeitzeugeninterviews bilden einen medialen Schatz, der das Thema Bier von vielen Seiten illustriert. Eine Auswahl dieses Bildbestands finden Sie im Internet unter www.bier.hdbg.de."

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