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Samstag, 20. Februar 2010

Nette Touristen aus dem Westerwald.

Trotz einer Reihe von Mißverständnissen hat ein Touristengruppe aus dem Westerland ihren Bamberg-Besuch doch noch zu einem bierseligen Höhepunkt geführt:
  • Mißverständnis 1: Wir würden in unserem Bamberg "Café Abseits" bereits den "Beck Affumicator" ausschenken. In der Tat hatte ich diesen grandiosen Triple-Bock voreilig für diese Woche angekündigt.
  • Mißverständis 2: Bamberg sei eine Kleinstadt. Der Name "Café Abseits" sei kein deutlicher, ernst zu nehmender Hinweis auf den Standort abseits der Touristenpfade.
  • Mißverständnis 3: Unser Hinweis, der Bus Linie 302 halte wenige Meter vor unserer Kneipe, habe keine Bedeutung. Stattdessen lief die Gruppe zu Fuß, verlief sich weiter über ihr Ziel hinaus und machte so aus einem netten Spaziergang von knapp 2 Kilometer einen ausgedehnten Fußmarsch.
Gottseidank löste sich die Situation in Wohlgefallen auf. Ich habe einfach ein Faß des bereits eingelagerten "Beck Affumicator" angezapft und daraus ausgeschenkt. Den Westerwälder hat dieses Bier am späten Nachmittag wohl gemundet. Sie wurden nach ein bis drei Seidla (0,5 l) pro Kopf, das heißt etwa 50 bis 150 Gramm Alkohol, so ausgelassen wie Rheinländer vor Aschermittwoch.

Aber auch ich kam auf meine Kosten. Eine der Touristinnen aus dem Westerwald war schon in der römischen Fußballerkneipe "Ma Che Siete Venuti a Fà", in der der Beck Affumicator auch ausgeschenkt wird, und erzählte mir begeistert von der Kneipe der italienischen Kollegen.