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Café Abseits

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Freitag, 23. Oktober 2009

Spiegelbilder. 

Seit gestern zeigen wir im Café Abseits Fotos des Zeiler Fotografen Bruno Schneyer.

Anläßlich der Ausstellung "Spiegelbilder" in der Sparkassengalerie Haßfurt (30.4.-5.7.09) hat Bruno Schneyer dazu gesagt:
"(...)Neben meiner Arbeit als Berufsfotograf habe ich mich zur persönlichen Motivation oft mit der Entwicklung und Verwirklichung eigener Bild-Projekte beschäftigt. Im Mittelpunkt standen dabei viele Reisedokumentationen, Landschaftsfotografie, Architektur und Menschen und alles Schöne unserer Erde. Schwarz-Weiß, Farbe, Negativ und Dia, Kleinbild bis Großformat, Film und Video, Experimentelles und Abstraktes, mit vielem kam ich dabei in Berührung.

Es faszinieren mich dabei immer die Bildideen am stärksten, die ich beim Blick durch den Kamerasucher entdecke, wenn ich davor
von deren Existenz nicht einmal den Schimmer einer Ahnung hatte.

Herrlich, sich so überrascht zu fühlen! Welch eine Freude kann ich dabei empfinden! Sicher, vieles erscheint auf den ersten Blick 'offensichtlich'. Doch dann passierts, dass der Geist und das Gefühl des Fotografen wie Werkzeuge beginnen die Bildgestaltung zu beeinflussen.

Unweigerlich beginne ich ein Bild zu bauen, lass Licht durch mein Auge, empfinde und steuere, verändere den Blickwinkel, gehe mal höher mal tiefer, einen Schritt zur Seite, bleib stehen und schaue, lass es wirken, begegne meiner Seele, sag ja, sag nein und gehe weiter.

'Spiegelbilder' sind ein Thema, dass ich, seit es mir erstmals 1996 in NYC begegnete, immer wieder in der Folgezeit in Paris, Wien, Rom, Locarno und Volterra fotografiert habe, weil ich es so phantastisch und inspirierend finde.

Zumeist sind es Fensterfronten, die durch die Wiedergabe von Innen und Außen, Ihre Transparenz und Vielschichtigkeit einerseits als Zeitdokument inhaltlich interessant sind, andererseits durch Inhalt und Farbigkeit, Blickwinkel und Komposition eine sehr eigene Ästhetik entwickeln.

Was passiert in unseren Köpfen, wenn wir eine fremde Stadt besuchen, durch die Strassen streifen und tausende von visuellen Reizen auf uns einprasseln? Was ist die Wirklichkeit? Was ist real? Ist es nicht so, dass in dieser Vielfalt und Menge an Eindrücken unsere persönliche Wahrnehmung wie ein Filter, vielleicht sogar wie Schutzfilter für uns wirkt? Um nicht frühzeitig völlig im Chaos zu versinken, versucht unser Geist zu filtern und bekanntes und unbekanntes in ein Schema zu gliedern, mit dem wir umgehen können.

Tatsächlich nimmt unser Auge aber auch Dinge wahr und sieht, was unser Bewusstsein uns lieber ersparen möchte, weil unser geistiger Filter es für unnötig und überflüssig hält. Aber was entgeht uns dabei? Wie viele Synapsen wurden in unseren Gehirnen erst vor hundert Jahren besetzt, obwohl die Menschheit doch schon Jahrmillionen alt ist? Wie viel geistiges Potenzial schlummert immer noch in uns? Wofür auch immer!

Umschlag des Ausstellungskatalogs


Meine 'Spiegelbilder' mögen Ihnen behilflich sein, bei der Entdeckung Ihrer persönlichen Parallelwelten; wie Träume im Schlaf, deren Sinnhaftigkeit fragwürdig, ihre bloße Erscheinung aber ein wunderschönes Erlebnis für Sie waren. Keines der gezeigten Bilder, hier in dieser Austellung wurde inhaltlich am Computer manipuliert. Alles ist durch mein Auge, meinen rechten Zeigefinger und die Kamera entstanden.(...)"

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