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Donnerstag, 24. April 2008

Georg Schneiders 1608. 

Flasche Weißbier Georg Schneiders 1608Voraussichtlich ab Ende Mai/Anfang Juni 2008 können Sie bei uns, vermutlich als einziger Gaststätte weit und breit, das Weißbier "Georg Schneiders 1608" der Brauerei Schneider Weisse probieren. Mit diesem Sondersud feiert Schneider Weisse die 400-jährige Brautradition ihrer Braustätte. Dieses besondere Weissbier ist in der Tradition des bayerischen Weissbierprivilegs gebraut, trägt den Namen "Georg Schneiders 1608" und ist streng limitiert. Braubeginn war am 16. April 2008 - auf den Tag genau 400 Jahre nachdem der allererste Sud unter Herzog Maximilian I. in der Schneider Weisse-Braustätte gesotten wurde. Eine hochwertige Ausstattung mit goldenem Etikett und einzelnummerierten, 0,5 Liter Ale-Flaschen unterstreichen den exklusiven Charakter der hochwertigen Spezialität. Der Sondersud kommt im Mai auf den Markt und ist verfügbar so lange der Vorrat reicht.
"Wir brauen dieses Weissbier sowohl aus tiefem Respekt vor der langen Tradition der Brauerei als auch gegenüber dem Wagemut des Schneider Weisse-Gründers. Mit 'Georg Schneiders 1608' wollen wir genussorientierten und anspruchsvollen Konsumenten ein besonderes und charaktervolles Geschmackserlebnis bereiten"
erklärt Georg VI. Schneider, geschäftsführender Gesellschafter der Privaten Weiss-bierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH. Er führt das Unternehmen seines Ur-Ur-Urgroßvaters inzwischen in sechster Generation.

Schneider Weisse-Braumeister Hans-Peter Drexler hat sich intensiv mit der Geschichte auseinandergesetzt und danach das Rezept für den Jubiläumssud entworfen. Bereits jetzt hat er eine genaue Vorstellung vom Ergebnis:
"Es wird ein kräftiges Weissbier sein, mit goldgelb leuchtender Farbe. Ein malziger Geschmack und ein würziges, typisch obergäriges Aroma von Nelken und Muskat machen den Charakter des Bieres aus. Ganz feine, etwas grasige Hopfennoten werden das Weissbier abrunden."
"Georg Schneiders 1608" wird mit einer Stammwürze von 13,8 % eingebraut und am Ende einen Alkoholgehalt von 5,9 Vol. % alc. aufweisen.

Schneider Weisse führt das Weissbierprivileg fort

Das Bayerische Weissbierprivileg hat seinen Ursprung im Jahr 1548. Von da an war es ausschließlich dem Adelsgeschlecht der Degenberger erlaubt, Weissbier zu brauen. Dieses Privileg fiel 1602 an Herzog Maximilian I., der es weiter ausbaute. Er installierte im ganzen Land Weisse Brauhäuser und fuhr die Produktion hoch. Die Kelheimer Braustätte war seine erste Neugründung. Im Laufe der Zeit nahm die Beliebtheit des obergärigen Bierstils ab. 1798 wurde das Privileg per Gesetz aufgehoben, blieb aber in München erhalten. Georg I. Schneider erwarb als erster Bürgerlicher dieses Weissbierprivileg, also das staatliche Recht dort Weissbier brauen zu dürfen und begann 1872 mit der Produktion von Schneider Weisse. Er gilt als Weissbierpionier, weil er die Weissbierkultur vor ihrem Niedergang rettete und die Kunst des Weissbierbrauens zu neuer Blüte führte.

Schneider Weisse-Hintergrund

Die Private Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH wurde 1872 von Georg I. Schneider in München gegründet. Die Kelheimer Braustätte befindet sich seit 1928 im Besitz der Familie Georg Schneider. Sie ist die älteste Weissbierbrauerei Bayerns und seit 1946 Produktions- und Verwaltungssitz von Schneider Weisse. Das Unternehmen hat sich über sechs Generationen die Kompetenz aufgebaut, naturbelassene und charaktervolle Weissbierspezialitäten zu brauen, die in internationalen Bierwettbewerben regelmäßig ausgezeichnet werden. Die Brauerei exportiert ihre Produkte in 27 Länder weltweit. Heute leitet Georg VI. Schneider das unabhängige Familienunternehmen.

Dankeschön an die Brauerei Schneider Weisse, daß wir diesen Sondersud ausschenken dürfen!

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Dienstag, 22. April 2008

Bockbiersaison Fruehjahr 2008: Hummel Heller Maibock. 

Flaschenetikett Hummel Heller MaibockAb dem 23. April 2008 gibt es bei uns den Hummel Heller Maibock vom Faß aus der Brauerei Hummel in Merkendorf.

Mehr über unsere Bockbiersaison Frühjahr 2008.

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Sonntag, 20. April 2008

Stoerche in Moenchsambach. 

Die Brauerei Zehendner in Mönchsambach hat das Objektiv einer Webcam auf ein Storchennest auf dem Dach ihres Brauhauses gerichtet und stellt alle 30 Sekunden aktualisierte Bilder ins Netz. So können sich nicht nur die Besucher der Brauereigaststätte vor Ort informieren, wo der Nachwuchs bleibt. Gottseidank sind Störche sind tagaktive Vögel, so daß man sehen kann, was im Nest passiert.

Brauerei Zehendner in Mönchsambach

Das Foto zeigt die Brauerei Zehendner in Mönchsambach.
Rechts: die Brauereigaststätte, links: die Brauerei mit dem roten Sudhaus in der Mitte. Auf dem Dach des Sudhauses links: das Storchennest, in der Dachmitte: die Webkamera.

Der erste Storch kam am 30. März 2008 in Mönchsambach an, der zweite am folgenden Tag. Seit dem 8. April 2008 wird gebrütet.

Im Online-Lexikon Wikipedia kann man über den Storch lesen:
"Einzelgängerische Arten nutzen ohnehin meistens alljährlich dasselbe Nest, die Koloniebrüter besetzen ein vorhandenes Nest innerhalb der Kolonie, aber selten das des Vorjahres. Dennoch wird stets frisches Nistmaterial hinzugefügt. Ein Storchennest besteht hauptsächlich aus Ästen und Zweigen....Meistens werden drei bis fünf, selten ein bis sieben Eier gelegt. Die Eier werden 25 bis 38 Tage von beiden Partnern bebrütet. Die geschlüpften Jungen tragen für gewöhnlich ein weißes Dunenkleid... Die Jungen sind untereinander friedlich, so dass oft die gesamte Brut durchgebracht werden kann. Beide Partner sind für die Beschaffung von Nahrung zuständig. Nach fünfzig bis hundert Tagen sind Jungstörche flügge."
Über die Verbreitung des Weißstorches in Bayern - incl. einer Überblickskarte - informiert der Landesbund für Vogelschutz in Bayern.



Pfingstoechsla 2008. 

Ab Freitagabend, 9. Mai 2008, schenken wir das das "Pfingstöchsla", ein Saisonbier der Brauerei Grasser in Huppendorf, vom Faß aus.

Poster Huppendorfer Pfingstöchsla

Dieses Saisonbier gab es im letzten Jahr zum ersten Mal. Wegen des großen Erfolges wird es heuer wieder aufgelegt. Es handelt sich um ein naturtrübes Lager von goldener Farbe und mittlerem Körper im Wiener Stil, sag ich mal. Im letzten Jahr kam es an der an der Zungenspitze malzsüß daher, ging aber betont hopfenbitter ab.

Im Online-Lexikon Wikepedia wird erläutert, was es mit dem Pfingstochsen auf sich hat:
"Der Pfingstochse ist Bestandteil eines heute nur noch vereinzelt gepflegten Brauchtums zum Pfingstsonntag. Das Vieh wird an diesem Tag das erste Mal auf die Weide getrieben und dabei in einer Prozession durch den Ort geführt. Das kräftigste Tier wird mit Blumen, Stroh und Bändern geschmückt und führt als Pfingstochse die Herde an (daher auch die Redensart 'geschmückt wie ein Pfingstochse'). Bis ins 19. Jahrhundert gab es auch den Brauch, den Pfingstochsen für das anschließende Pfingstessen zu schlachten, möglicherweise geht dieser Brauch noch auf die Darbringung von Tieropfern zurück.

Im scherzhaften Sinn bezeichnet der Pfingstochse im altbayerischen und österreichischen Raum auch denjenigen, welcher am Pfingstsonntag am längsten schläft. In manchen Orten wird der 'Pfingstochse' auch auf einer Schubkarre durch den Ort gefahren, um aller Welt zu zeigen, wer der Langschläfer ist."

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Bockbiersaison 2008: Moenchsambacher Maibock. 

Mönchsambacher Maibock in der FlascheAm 1. Mai 2008 stechen wir - bei schönem Wetter im Biergarten - den Mönchsambacher Maibock an von der Brauerei Zehendner in Mönchsambach. Am besten gleich einen Tisch reservieren (Tel. 09 51 / 30 34 22)!

Wir schenken den Mönchsambacher Maibock vom Faß aus. Für den Ausser-Haus-Verkauf werden wir aber auch ein paar Flaschen bereit halten.

Ich habe den Mönchsambacher Maibock 2008 gestern als Zwickel verkostet. Er schmeckt natürlich noch etwas süß (ein Teil des Malzzuckers wandelt sich bis Ende des Monats noch in Alkohol um), wird aber wieder ein ganz besonders guter Jahrgang. Er ist wie jedes Jahr nicht ganz so stark wie der Mönchsambacher Weihnachtsbock eingebraut (7% vol. alc. hat der Maibock, der Weihnachtsbock hingegen 8,3% vol. alc.). So kann man in der (normalerweise) wärmeren Jahreszeit etwas mehr davon trinken.

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Samstag, 19. April 2008

Warum bittere Biere besser schmecken. 

Bierpapst Conrad Seidl erklärt, warum bittere Biere besser schmecken: "Bitter ist besser" vom 17. Februar 2008.

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Sonntag, 13. April 2008

Bierkellerwetter? 

Der Wetterochs sagt in seiner heutigen Wettermail für das Einzugsgebiet der Regnitz für das kommende Wochenende mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 40% für den Samstag und 60% für den Sonntag Temperaturen um oder über 20 Grad voraus. In der Tagen bis dahin muß man sich noch warm anziehen. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sei sogar Nachtfrost bis 3 Grad minus zu erwarten.

Wir bleiben optimistisch und bauen im Laufe dieser Woche schon einmal unsere Tische und Stühle im Biergarten auf.

Mehr über unseren Biergarten im Bierkellerführer "Oberfrankens schönste Biergärten und Bierkeller" des Vereins Bierland Oberfranken e.V.

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Donnerstag, 3. April 2008

Ein Lob aus Finnland. 

In einer Rezension des Bier-Restaurants "Pikkulintu" (auf deutsch: "Kleiner Vogel") in Helsinki im finnischen Kneipenführer Best Bars konnte ich lesen:
"Neat place, expert staff, incredible malt whisky selection, and imported brews make this pub in Puotila a local equivalent of Café Abseits in Bamberg, Zur Letzten Instanz in Berlin, or De Hopduvel in Gent - it's worth taking the long way to visit Pikkulintu!"
Ich erinnere mich an den Besuch einer Gruppe von Bierkennern aus Finnland im letzten Sommer. Sie waren nicht nur von unserer Bierkarte beeindruckt und haben viele Biere probiert. Total überrascht hat sie, daß sich eine unsere Mitarbeiterinnen mit ihnen auf finnisch unterhalten konnte. Kein Wunder, sie hat fast ein Jahr lang in Helsinki gelebt.

Mit der Bierkarte von "Pikkulintu" kann unsere quantitativ nicht mithalten. Markku Ristevirta bietet seinen Gästen 16 Biere vom Faß und fast 100 Biere aus der Flasche. Der Schwerpunkt liegt auf Bieren aus Skandindavien und Belgien und aus amerikanischen Gasthausbrauereien. 2007 wurde das "Pikkulintu" als bestes finnisches Bierrestaurant ausgezeichnet. Ein Blick auf die Theke des "Pikkulintu".