Cafe Abseits

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Gastronomie-Report 8/2013: "Tolle Bierkarte"



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Montag, 25. Februar 2008

Schlossbrauerei Christian Stelzer in Fattigau. 

In der letzten Woche habe ich drei Tage lang die Messe Biofach 2008 in Nürnberg besucht, u.a. um interessante Produkte für unsere Gäste im Café Abseits aufzustöbern.

Logo Biofach 2008


Am Stand der Schloßbrauerei Christian Stelzer in Fattigau habe ich Theodor Stelzer, den Inhaber dieser Brauerei, und seinen Sohn kennengelernt. Ihre Brauerei ist die erste Bioland-Brauerei in Oberfranken. Der Ursprung dieser Brauerei führt auf das Jahr 1353 zurück. Im Jahre 1900 wurde er von Christian Stelzer erworben und ist seither im Familienbesitz.

Messestand Biofach der Brauerei Stelzer
Foto: Messetand der Brauerei Stelzer auf der Biofach 2008

Fattigau ist eine Gemeinde bei Hof, also auch von Bamberg ziemlich weit weg (ca. 100 Kilometer), so daß ich kaum hoffen konnte, deren Biere einmal im Café Abseits ausschenken zu können.Doch es stellt sich heraus, daß Herr Stelzer häufig nach Bamberg fährt, um in der Mälzerei Weyermann Bio-Malze und andere Spezialmalze abzuholen.

Morgen kommt er vorbei und bringt mir seinen "Schloß-Bock" mit. Er wird aus drei verschiedenen Malzsorten nach altbayrischem Rezept eingebraut und mindestens drei Monate im Lagerkeller abgelagert. Er ist erhältlich von Mitte Oktober bis April.

Ab morgen abend können Sie den "Schloß-Blog" im Café Abseits vom Faß probieren.



Mittwoch, 20. Februar 2008

Huppendorfer Kathrein-Bock. 

Eigentlich haben wir ab dem 22. Februar 2008 den Huppedorfer Josephibock Zwickel ausschenken wollen. Doch leider ist dieser Bock noch nicht soweit, daß man ihn ausschenken sollte.

Wir überbrücken die Wartezeit mit zwei Fässern des Huppendorfer Kathrein-Bocks aus der letzten Saison (vom November 2007), den uns die Brauerei Grasser netterweise zur Verfügung gestellt hat. Ich bin schon ganz gespannt, wie gut er sich in den drei Monaten entwickelt hat.

Er ist mit 17.9 % Stammwürze und 7.5 % vol Alkohol ein starkes Stück Bier.

Der Ausschank beginnt, sobald der helle Hartmann Bock, den wir zur Zeit noch ausschenken, ausgetrunken ist.

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Mittwoch, 6. Februar 2008

Huppendorfer Josephibock Zwickel. 

Traditionellerweise werden in der Region Bamberg zwischen dem Feiertag der Heiligen Drei Könige und Aschermittwoch keine saisonalen Bockbiere ausgeschenkt. Es gibt lediglich einige Bockbiere, die ganzjährig erhältlich sind.

Wir haben in den letzten Jahren jedoch festgestellt daß auch im Januar und Februar der eine oder andere Gast ein saisonales Bockbier trinken möchte. Deshalb haben wir uns entschlossen, heuer durchgehend von Oktober bis Ende Mai saisonale Bockbiere vom Faß anzubieten, und uns auf die Suche nach saisonalen Bockbieren gemacht, die wir im Januar und Februar ausschenken können.

Netterweise haben zwei befreundete Brauereien angeboten, uns ihre Bockbiere vor dem eigenen Bockbieranstich zu überlassen. Bockbiere mit ihren längeren Reifezeiten schmecken auch gut, wenn man sie bereits ein paar Wochen früher trinkt.

Nach dem Haberstumpf Fasten-Bock (Bio) Zwickel, den wir zur Zeit noch ausschenken, gibt es, nach einem Intermezzo des hellen Hartmann Bocks, ab dem 22. Februar 2008 einen Zwickel des diesjährigen Huppendorfer Josephibocks aus der Brauerei Grasser in Huppendorf.

Der eigentliche Bockbieranstich dieses Bieres findet - der Name sagt es - kurz vor dem 19. März statt, dem Namenstag der Seppen, in diesem Jahr am 15. März.

Der Huppendorfer Josephibock ist etwas leichter eingebraut als der herbstliche Huppendorfer Kathrein-Bock. Er hat einen Stammwürzegehalt von 17,5% und 7% vol Alkohol.

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Sonntag, 3. Februar 2008

Bockbier-Saison Fruehjahr 2008: Hartmann Bock hell. 

Bieretikett Hartmann Bock hellVermutlich ab dem 11. Februar 2008 schenken wir den hellen Hartmann Bock aus der Brauerei Hartmann in Würgau vom Faß aus.

Dieser Bock aus der Brauerei Hartmann in Würgau weist hat eine Farbe auf zwischen goldgelb und haselnußbraun. Er schmeckt ausgewogen, im Antrunk malzig, leicht nach Karamell, und im Nachtrunk vollmundig, moderat hopfig. Mit seinem vergleichsweise hohen Alkoholgehalt von 7,2% vol. und dem Brauerei-Bockbieranstich im Januar markiert er den Übergang zwischen den traditionell eher stärkeren Bockbieren im Herbst und den leichteren Frühjahrs- bzw. Maibockbieren.

In der Datenbank der Bierliebhaber-Community Ratebeer.com wird er (noch) als Maibock bezeichnet und bekommt gute 3,13 Punkte. Als Typbezeichnung ist "Maibock" im Grunde in Ordnung. Die Brauerei Hartmann sticht ihren hellen Bock mittlerweile aber bereits im Januar an.

Nebenbei: Mit dem Alkoholgehalt von Bockbieren ist es so eine Sache: Zum einen schwankt er tatsächlich leicht von Sud zu Sud, von Jahr zu Jahr. Zum anderen können und wollen es sich die meisten Brauereien aus Kostengründen nicht erlauben, ihre Bieretiketten jedes Jahr neu zu drucken. Und im Grunde kommt es auf eine Stelle hinterm Komma auch nicht an.

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