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Café Abseits

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Samstag, 4. August 2007

Eichertour. 

Die Tour de France kommt aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus. Zur gleichen Zeit gewinnt eine Tour von Schweinfurt nach Wien die Herzen der Anrainer, eine Tour - man höre und staune - per Traktor statt Rennrad. Doch vorab möchte ich eine Geschichte erzählen, aus der Sie erkennen können, warum das Ziel dieser Reise nicht Frankreich sein kann, sondern Wien sein muß.

Anfang der 80er Jahre fand an der Universität Bamberg ein soziologisches Proseminar statt, das den Teilnehmern die Rechtfertigung bot, studienhalber nach Wien zu reisen. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Dieter Keim recherchierten die teilnehmenden Studenten die Preise von Germknödeln in der Wiener Gastronomie, nicht ohne auch deren Qualität einer eingehenden Untersuchung zu unterziehen. Daraus entstand später das Werk "Das Germknödel-Paradigma, De Arte Germoecologiae" von zwei der teilnehmenden Studenten (Bernd Halfar und Norbert Schneider), denen dies so wenig geschadet hat, daß sie es mittlerweile zu Professoren gebracht haben.

Die teils ernste, teils spaßhafte Beschäftigung mit der Wiener Gastronomie motivierte einen Teil der Teilnehmer dazu, ein szeniges Tagescafé in Bamberg zu gründen, wo es bis dahin nur zwei Szenenkneipen mit Abendöffnung gab - für damals bereits rund 3.500 Studenten: das "Café Abseits" wurde im Sommer 1983 eröffnet.

Traktor der Marke Eicher mit Peter ArndtEiner der damaligen Teilnehmer der Wien-Exkursion, der das Café Abseits auch mitgegründet hat, ist Peter Arndt. Seit fünf Jahren nervt er seine Frau, Freunde und Umgebung mit der Idee, mit einem Traktor von Bamberg nach Südfrankreich zu fahren. So richtig ernst genommen habe ich es nicht, doch man soll Männer um die 50 nicht unterschätzen.... Die Idee reifte und wandelte sich zur Vision, Verwandte unterschiedlicher Sprachen und Generationen, wie auch Freunde und Bekannte, näher zueinander zu bringen. Und aus dem Ziel Südfrankreich wurde Wien, nicht nur wegen des Germknödel-Paradigmas, sondern auch weil die Streckenführung entlang der Donau für begleitende Radfahrer und sonstige Mitreisende einfacher zu bewältigen ist und dieser Route nach Wien folgend die Anstrengungen der Reisetage durch Weinfeste und gesicherte Übernachtungsmöglichkeiten versüßt werden können. Auf dem Traktor wird Peter Arndt von zwei Neffen begleitet: Sebastian Arndt und Torsten Scheidig. Viel Wissenswertes, Amüsantes, aktuelle Logbucheinträge und Videos zur Reise auf der Website Eichertour.com.

Sie werden sich fragen, wieso "Eichertour"? Ganz einfach, "Eicher" ist die Marke des Traktors, auf dem die Tour gefahren wird. Eicher ist der Name der seit 1998 geschlossenen Gebr. Eicher Traktorenfabrik in Forstern in Oberbayern. Der Traktor, mit dem die Tour gemeistert wird, wurde 1964 erstmals zugelassen.

Die Eichertour ist am 27. Juli 2007 gestartet und soll nach zwei Wochen von Schweinfurt nach Passau über Cham, Kötzting und Zwiesel und dann von Passau nach Wien führen. Vorgesehen ist das gemeinsame Zusammentreffen aller Beteiligten am Do. 9.8.2007 auf dem Campingplatz Wien-West um 18:00 Uhr.

Mittlerweile ist auch die lokale Presse aufgestiegen: "Mit dem Uralt-Traktor durch den Haßgau bis nach Wien. Noch Fragen?", in: Mainpost vom 26. Juli 2007.








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