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Café Abseits

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Samstag, 24. April 2004

World Beer Cup 2004. 

Beim World Beer Cup 2004 schnitten einige deutsche Biere mit Erfolg ab, auch wenn der Anteil deutscher Biere unter den besten der Welt in deutlichem Gegensatz steht zur Überheblichkeit mancher deutschen Brauer. So gewann in der Kategorie der Biere Münchener Stils ein Bier aus Lettland den Preis in Gold. Daß der dortige Braumeister aus Deutschland stammt, zeigt, daß es weniger an der Fähigkeit deutscher Braumeister liegt als an der Borniertheit mancher Brauereien, wenn anderswo bessere Biere gebraut werden als bei uns. Welche deutschen Biere schnitten gut ab?
  • Gold in der Kategorie "Non-Alcoholic (Beer) Malt Beverage" gewann Clausthaler Lager. Eine Meinung, der ich mich nicht anschließen kann. Meines Erachtens lassen Jever Fun und Becks Alkoholfrei den Alkohol weniger vermissen.
  • In der Kategorie "Garden Beer (Fruit and Vegetable Beer)" gewann das Wäldches Kirschbier der Wäldches-Bräu GmbH in Frankfurt am Main Silber. Das legt bei mir eine "Bildungslücke" offen. Ich kenne nur das "Kirsch-Bier" der Klosterbrauerei Neuzelle. Conrad Seidl erwähnt auf seiner Website ein weiteres Kirschbier aus Österreich.
  • In der Kategorie "European-Style Low-Alcohol Lager/German-Style Leicht(bier)" gewann Beck's Light Silber.
  • In der Kategorie "German-Style Pilsener" blieben deutsche Brauereien unter sich: Gold gewann das Rolinck Pilsener aus der Privatbrauerei A. Rolinck GmbH in Steinfurt, Silber gewann Pott's Pilsener von der Pott's Brauerei GmbH in Oelde und Bronze das "Freudenberger" der Brauerei Märkl in Freudenberg.
  • In der Kategorie "Münchner-Style Helles" schnappte die Brauerei AB "Kalnapilio-Tauro Grupe" in Vilnius, Lettland, den deutschen Brauereien in ihrer Hausdisziplin den goldenen Preis vor der Nase weg. Silber gewann das Bosch Lager aus Privatbrauerei Bosch in Bad Laasphe, Bronze ging an "Pott's Gold" aus der Pott's Brauerei GmbH in Oelde, eine der wenigen Brauereien, die gleich in mehreren Kategorien Preise einheimsen konnte.
  • In der Kategorie "European-Style Pilsener" mußten sich europäische Brauereien mit Silber begnügen. Den Preis in Gold und Silber gewannen erstaunlicherweise (oder auch nicht) Brauereien aus Singapur und Kambodscha. Silber gewann die Alpirsbacher Klosterbräu mit ihrem "Spezial".
  • In der Kategorie "Dortmunder/European-Style Export" gewann - Sie werden es schon ahnen - keine Brauerei aus Dortmund, sondern die schwedische Brauerei Kopparsbergs aus Västra Frolunda schnappte sich gleich mit zwei Bieren den goldenen und den silbernen Preis. Deutschland blieb Bronze; der dritte Platz ging an das Distelhäuser Export aus der Distelhäuser Brauerei.
  • In der Kategorie "Vienna-Style Lager" ging Gold an das Schaumburger Landbier der Schaumburger Brauerei in Stadthagen, die weiteren Preise an eine amerikanische und britische Brauerei. Österreichische Brauereien gingen leer aus.
  • In der Kategorie "German-Style Märzen/Oktoberfest, 18 Entries" ging Gold an die Private Landbrauerei Schönram ("Schönramer Festbier") in Petting/Schönram. Silber gewann das Goss-Märzen der Brauerei Goss in Deuerling.
  • In der Kategorie "European-Style Dark/Münchner Dunkel" gewann das Weltenburger Kloster Barock-Dunkel aus der Klosterbrauerei Weltenburg den goldenen Preis. Dieses Bier ist das aktuelle Bier des Monats unseres "Café Abseits", was mich besonders freut, weil es zeigt, daß meine Bierauswahl wohl nicht die schlechteste ist. Silber ging an das Münchner Dunkel der Privatbrauerei Hofmühl in Eichstätt
  • In der Kategorie "German-Style Schwarzbier" ist keine deutsche Brauerei unter den Siegern gewesen. Alle Preise gingen an amerikanische Brauereien.
  • Selbst in den Kategorien "Traditional German-Style Bock", "German-Style Heller Bock/Maibock" und "German-Style Strong Bock" gingen deutsche Brauereien leer aus. Die Preise gingen an kanadische und amerikanische Brauereien sowie wieder einmal an die lettische AB "Kalnapilio-Tauro Grupe".
  • In der Kategorie "South German-Style Hefeweizen/Hefeweissbier" zeigte eine Brauerei aus Kiev wo der Bartel den Most holt. Die Ritter St. Georgen Brauerei in Nennslingen gewann mit ihrem Weißbier "Weißer Franke" den silbernen Pries. Die Bronzemedaille holte Freudenberger Hefe Weizen der Brauerei Maerkl in Freudenberg.
  • In der Kategorie "German-Style Pale Wheat Ale" sicherte sich eine deutsche Brauerei Gold: die Privatbrauerei Hofmühl in Eichstätt mit ihrem "Hofmühl-Weissbier Leicht".
  • In der Kategorie "German-Style Dark Wheat Ale" gingen alle drei Preise an dunkle Hefeweizen aus Deutschland: "Schwarzer Ritter" von der Ritter St. Georgen Brauerei in Nennslingen, "Distelhäuser Dunkles Hefe-Weizen" der Distelhäuser Brauerei und "1543" der Flötzinger Braü in Rosenheim.
  • Auch in der Kategorie "South German-Style Weizenbock/Weissbock" blieben die deutschen Brauereien unter sich: Gold gewann der "Plank Weizenbock" aus der Brauerei Michael Plank in Laaber. Silber ging an "Aventinus" der Schneider Weissbierbrauerei in Kelheim und Bronze an "Plank Heller Weizenbock" aus der Brauerei, die auch Gold in dieser Kategorie gewann.
Wer sich wundert, daß es so viele Bierkategorien gibt, sollte einen Blick auf die gesamte Liste werfen. Beim World Beer Cup 2004 wurden 81 Kategorien unterschieden.

In der Kategorie "Smoke-Flavored Beer" gingen deutsche bzw. fränkische Biere leider leer aus. Zum Ausgleich hat die Familie Weyermann (Mälzerei Weyermann in Bamberg) die Bamberger Fahne vor Ort hochgehalten und Schlenkerla ausgeschenkt.








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